Tönisvorst: CDU-Fraktion beklagt Sanierungsstillstand der sanitären Anlagen im Sportzentrum Corneliusfeld

„Ein Schlag ins Gesicht der Vereine ist die im stillen Kämmerlein gefasste Entscheidung die Erneuerung der sanitären Anlagen der Sporthalle Corneliusfeld nicht umzusetzen“, kommentiert CDU-Fraktionsmitglied Alexander Decher die jüngsten Geschehnisse.

Tönisvorst – Die Umsetzung der Maßnahme ruht aus haushalterischen Gründen, so die knappe Mitteilung der Verwaltung der Stadt Tönisvorst. „Es geht hier nicht um kleinere Schönheitsmaßnahmen, sondern schlicht um die Instandsetzung defekter Anlagen. Die Umsetzung sollte bereits im letzten Jahr erfolgen, die Sporthalle war aus diesem Grund über mehrere Wochen für den Vereinssport gesperrt“, so Alexander Decher, der im Ausschuss für Bauen, Gebäude und Liegenschaften schon lange die Maßnahme mit Hochdruck unterstützt.

Bereits seit geraumer Zeit haben die Vereine die Missstände der Sanitäranlagen in der Sporthalle Corneliusfeld dokumentiert und gemeldet. Daher wurde bereits Anfang 2020 von der CDU-Fraktion Tönisvorst der dringende Apell zur Sanierung formuliert. Diesem wurde im zuständigen Ausschuss mehrheitlich zugestimmt und die ersten Maßnahmen sollten im Rahmen der Machbarkeit des Haushalts 2020 erfolgen sowie die Fertigstellung im Jahr 2021. „Passiert ist nichts, die Gelder wurden gestrichen. Eine Notwendigkeit die Situation für die Vereine zu verbessern scheint nicht Priorität der Verwaltung der Stadt Tönisvorst zu sein“, erläutert Decher weiter.

„Es ist schon verwunderlich, dass wir über strahlende Neubauten, wie den millionenschweren Bau eines neuen Schulzentrums diskutieren, aber kein Geld da ist, gemachte Versprechungen an die ortsansässigen Vereine einzuhalten“, kommentiert Andreas Hamacher, CDU-Fraktionsvorsitzender die Mitteilung. „Noch enttäuschender ist allerdings die Tatsache, dass auch keine Kommunikation der Verwaltung an die Vereine geplant war, die sich in den letzten Jahren engagiert haben und einer der wichtigsten Bestandteile unserer Gemeinschaft in Tönisvorst sind“, zeigt sich Alexander Decher konsterniert. (opm)