Tötungsdelikt in Viersen: Täter noch nicht gefasst

Zu dem gestrigen schockierenden Tötungsdelikt in Viersen wurde ein Mann, der sich bei der Polizei gemeldet hatte, bereits am späten Abend wieder freigelassen. Immer noch ist die Polizei auf der Suche nach dem Täter.

Foto: Rheinischer Spiegel/oj

Viersen – Der Schock sitzt tief. Nachdem gestern Abend der Casinogarten freigegeben wurde, versammelten sich zahlreiche Menschen gemeinsam mit Angehörigen des Opfers, der 15-jährigen Rumänin Iuliana Elena R. (genannt Iulia) aus Bukarest, im Park – legten im Gedenken Blumen und Kerzen nieder.
Während die Trauer viele lähmt, ist die Polizei erneut auf der Suche nach dem Täter und weiterer Zeugen. Ein türkischer Mann, der sich selbst der Polizei am gestrigen Abend gestellt hatte, wurde wieder freigelassen. Er hatte sich zuvor der polizeilichen Kontrolle entzogen, ist jedoch nicht der Täter.

Freunde des Opfers berichteten von einem Streit zwischen dem Mädchen und ihrem Freund. Gegen 12.20 Uhr kam es zu Schreien im Casinogarten, ein Obdachloser fand das Mädchen, verständigte die Polizei. Der weitere Tathergang konnte bisher nicht geklärt werden. Das Opfer starb an den Verletzungen gegen 14.00 Uhr im nahegelegenen AKH-Viersen Eine Großfahndung wurde eingeleitet, auch die Tatwaffe ist bisher nicht gefunden worden.
Die Staatsanwaltschaft und Polizei wollen heute weitere Erkenntnisse zum Fall bekannt geben. (dt)

Aktuelle Meldung der Polizei: Viersen: 25-Jähriger wieder auf freiem Fuß

Wie gestern berichtet, ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach wegen eines Tötungsdeliktes im Casinogarten in Viersen. Dort hat gestern Mittag ein Mann eine 15-Jährige schwer mit einem Messer verletzt. Sie verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der 25-Jährige, der sich gestern Abend auf einer Viersener Polizeiwache gemeldet hatte, als mutmaßlicher Täter ausgeschlossen werden kann. Der Mann hat bei seiner Vernehmung angegeben, sich der polizeilichen Kontrolle entzogen zu haben, weil er Angst hatte, wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz überprüft zu werden. Die Mordkommission ermittelt derzeit intensiv in alle Richtungen, auch im Umfeld des Opfers.

Eine Bitte unsererseits im Sinne der Ermittlungen:

Aufgrund des großen Interesses werden momentan in den sozialen Medien viele Spekulationen verbreitet. Wir bitten darum, davon Abstand zu nehmen! Sobald gesicherte Ermittlungserkenntnisse vorliegen, werden Staatsanwaltschaft und Polizei darüber informieren. DANKE!

Ihre Polizei Mönchengladbach

Tötungsdelikt in Viersen: Verdächtiger stellt sich der Polizei