Top-Manager unterstützen künftige Führungskräfte – Mentoren kommen auch aus dem Kreis Viersen

Vor einem Jahr hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen mit der IST Hochschule für Management das Mentoringprogramm für herausragende Studenten ins Leben gerufen. Jetzt erhielten die Absolventen ihr Abschluss-Zertifikat – und zehn neue Studierende steigen ein und bekommen für ein Jahr einen hochkarätigen Mentor aus der Praxis an die Seite gestellt.

Kreis Viersen/Düsseldorf – „Die Studenten bekommen Einblick in die Praxis und können ein Riesennetzwerk fürs Leben aufbauen“, betont WFG-Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonski. Vorteil für den Kreis Viersen: Studenten aus ganz Deutschland werden auf den Kreis und seine Unternehmen aufmerksam. Partner bei diesem Mentoringprogramm sind neben der WFG und der Hochschule die Unternehmensberatung Kienbaum Consultants und der Verband der Fach- und Führungskräfte (DFK).

Zu den Mentoren gehören etwa Mirco Markfort, Geschäftsführer bei der Nürgburgring-Gesellschaft, Michael Pleuser, Vorstandsmitglied Osram, und Meinolf Sprink, Mitglied der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Zwei der Mentoren kommen auch aus dem Kreis Viersen: Dr. Angela Zeithammer aus dem Vorstand des Medikamenten-Hilfswerks action medeor in Tönisvorst, sowie Patrick Hölscher, Geschäftsführer des Süßwarenherstellers Mars in Viersen.

Die Studierenden, die sogenannten „Mentees“, kommen aus unterschiedlichen Studiengängen der IST. Die künftigen Führungskräfte haben ein internes Auswahlverfahren der Hochschule durchlaufen und sich in einem Assessment-Center der Unternehmensberatung Kienbaum durchgesetzt. „Dabei geht es uns mehr darum, Persönlichkeiten herauszufinden als nach Noten zu entscheiden“, sagt Prof. Thomas Merz, der das Projekt federführend betreut. „Das hochkarätige Programm ermöglicht es Studierenden, einen Einblick in den Alltag von Managern zu erhalten“, sagt Dr. Katrin Gessner-Ulrich, Präsidenten der IST-Hochschule. Das konnten die Mentees der ersten Runde bestätigen und berichteten aus ihrem positiven Erfahrungsschatz.

Foto: WFG Kreis Viersen