TuS Oedt Trio erfolgreich in der Erfurter Halle

Vom 28. Februar bis zum 1. März 2020 fanden in Erfurt die Deutschen Leichtathletik Hallenmeisterschaften der Senioren statt. Im Vorfeld konnten drei TuS Oedt Starter die erforderlichen Qualifikationsleistungen erzielen und sich die begehrten Startplätze sichern.

Grefrath-Oedt – Die Debütanten bei den nationalen Titelkämpfen Horst Baumert und Patrick Stroben begleiteten die schon mehrfach in den Vorjahren auf dem Podest platzierte Angelika Kappenhagen.

Bereits am Freitagabend eröffnete die ehemalige Grefrather Sportlerin des Jahres den Wettkampf Reigen über die 3.000 m Distanz. Mit der Jahresbestzeit von 13:33,46 min konnte sie ihr Ergebnis der NRW Meisterschaften nochmals um 10 sec verbessern und wurde 6. in der Altersklasse W60. Am Samstag früh trat Horst Baumert beim 60 Meter Sprint an. Im teilnehmerstärksten Feld mit 29 gemeldeten Startern konnte er im dritten Vorlauf eine neue Bestzeit aufstellen. 8,59 sec bedeuteten Platz 19 in der M55.

Foto: TuS Oedt

Nachmittags stand Angelika Kappenhagen bei ihrem zweiten Auftritt über 800m wiederum an der Startlinie. Nach guter Renneinteilung konnte sie in einem langgezogenen Zielsprint die vor ihr liegende Läuferin noch abfangen. Sie erlief nach 3:15,24 min erneut Platz 6. Zum Ausklang des zweiten Wettkampftages ging es dann für Horst Baumert noch über die Stadionrunde. Er konnte seine bisher zweitbeste Zeit über die 200m Distanz in der Halle erzielen, belegte Rang 12 und unterbot erfolgreich die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft Freiluft im Sommer im sächsischen Zittau.

Am Sonntag machte dann Angelika Kappenhagen das Triple perfekt. Auch über die 400m Distanz konnte sie nach 87,67 sec erneut Platz 6 erreichen. Patrick Stroben durfte als letzter Starter aus der Niersgemeinde ran. Nach 15 gut eingeteilten Hallenrunden überspurtete er noch 2 Mitstarter ganz kurz vor der Ziellinie bei seiner Deutschen Meisterschafts-Premiere. Der 4. Platz und eine Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit über die 3.000m Strecke um 17 Sekunden waren der verdiente Lohn. Gemeinsam mit den mehr als zufriedenen Trainern Sarah und Markus Hückelhoven machten sich alle auf den Weg zurück an den Niederrhein. Deutlich war zu spüren: Die Vorfreude auf die kommende Freiluftsaison ist riesengroß.