Über das Auge in den Sinn – Plakate für ein soziales Miteinander

Ende 2019 kam es zwischen der Viersener Künstlerin Jutta Höfs und dem Viersener Antigewalttrainer Jirka Bükow zu einem ersten Kontakt. Der Lockdown im Frühjahr 2020 war dann der kreative Startpunkt zur Entwicklung einer Plakatkampagne.

Viersen – Als Trainer und Berater für systemische Gewaltprävention arbeitet Jirka Bükow seit vielen Jahren unter anderem in Schulen. Es fällt immer wieder auf, dass Schülerinnen und Schüler einen regelmäßigen Input außerhalb des pädagogischen Gesprächs benötigen. Auf dieser Grundlage hat sich Jirka Bükow an die erfahrene Künstlerin und Designerin Jutta Höfs gewendet. Neben ihrer Arbeit als selbstständige Kommunikationsdesignerin ist sie mit ihrer expressiven Malerei seit zehn Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.

Die Idee von Jirka Bükow ist es, Botschaften vom Auge in den Sinn zu transportieren. Entwickelt werden Poster, die durch prägnante Bilder und klare Textaussagen geprägt sind und geschaffen aus einer Fülle von Erfahrungen, die höchst aktuell an Schulen sind. Hinschauen, wo Ausgrenzung und Mobbing stattfindet, ist ein ernstes Anliegen. Hier beginnt der große Bereich der Gewaltprävention an Schulen.

„Habe Mut und schreite ein, wenn andere ausgelacht werden“, ist nur ein Appell. „Bedrohung, Beleidigung und Gewalt sind keine Seltenheit an unseren Schulen und die Plakate machen Mut: Sage Nein, Nein zu Gewalt!“, so Bükow. „Gesundheitsprävention ist ein weiteres wichtiges Thema, wie der Appell, dass gesundes Frühstück und ausreichender Schlaf der Konzentration förderlich sind.“ Soziales Miteinander sollte nicht nur in Schulen geübt und gestärkt werden. Daher richtet sich dieses Angebot an alle pädagogischen, therapeutischen sowie medizinischen Einrichtungen im Kreis Viersen und Mönchengladbach.

Ende 2019 kam es zwischen der Viersener Künstlerin Jutta Höfs und dem Viersener Antigewalttrainer Jirka Bükow zu einem ersten Kontakt. Der Lockdown im Frühjahr 2020 war dann der kreative Startpunkt zur Entwicklung einer Plakatkampagne. Foto: privat