Unfallschwerpunkte – Grüne bemängeln fehlende Informationen durch die Verwaltung

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen hat sich mit einer Anfrage zu Gefahrenstellen im Viersener Stadtgebiet an die Verwaltung gewandt. Diese umfasst neben Unfallzahlen und Gefahrenstellen ebenfalls die Frage, warum die Politik weder aktiv und regelmäßig, noch über die erfolgten oder erforderlichen Maßnahmen zu deren Beseitigung von Unfallstellen durch die Kommune informiert wird.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – In der Vergangenheit wurden zu offensichtlichen oder vermuteten Gefahrenstellen im Straßenverkehr immer wieder Anfragen und Anträge an die Verwaltung gestellt meist aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss bemängelt, dass die Politik weder aktiv und regelmäßig über die tatsächlichen Gefahrenstellen im Stadtgebiet noch über die erfolgten oder erforderlichen Maßnahmen zu deren Beseitigung durch die Verwaltung informiert wird.

Aus diesem Grund haben die Grünen eine Anfrage gestellt, die aufzeigen soll ob der Verwaltung bekannt ist, an welchen Punkten Unfälle mit schweren Personenschäden besonders häufig auftreten und konkret ortsbezogene Auswertungen der Unfallzahlen im Straßenverkehr vorliegen. Ebenfalls die Frage, warum diese Informationen den zuständigen politischen Gremien nicht in regelmäßigen Abständen zur Kenntnis gebracht werden umfasst das Schreiben ebenso wie die Auskunftsbitte nach einer Unfallkommission oder das Aufzeigen, ob ein eingeübtes Verfahren in der Verwaltung durchgeführt wird, mit dem durch frühzeitige Maßnahmen einer negativen Entwicklung bei den Verkehrsunfällen vorgebeugt werden kann. (nb)

Vor zwei Jahren zählte die Kreuzung Freiheitsstraße/Süchtelner Straße zu den Unfallschwerpunkten in Viersen. Foto: Rheinischer  Spiegel/Martin Häming