Viersen-Award geht online – Bewerbungsphase für den Wettbewerb beginnt Anfang September

Ab sofort ist eine spezielle Internetseite für den Wettbewerb um den „Viersen-Award“ online. Startups und Existenzgründungen, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, können sich ab dem 1. September 2021 ausschließlich über dieses Online-Portal bewerben.

Viersen – Der „Viersen-Award“ wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen organisiert. Er ist Teil der „Landesinitiative Zukunft Innenstadt Nordrhein-Westfalen“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Angesprochen sind Startups, Existenzgründungen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Bewerben können sie sich mit neuen oder innovativen Geschäftsideen für die Viersener Innenstadt. Die Bewerbungsphase für den Viersen-Award beginnt am 1. September. Einsendeschluss für die Online-Anträge ist der 12. Oktober, 0 Uhr.

Marina Heuermann, Fachbereichsleiterin Wirtschaftsförderung bei der Stadt Viersen, erläutert: „Verfügbare Ladenlokale beleben, die Angebotsvielfalt verbessern und neue, kreative Geschäftsideen für die Viersener Innenstadt gewinnen – das ist unser Ziel.“ Gefragt seien Geschäftsideen, die mehr Menschen in die Innenstadt bringen. Als Beispiele nennt sie: Startups aus Einzelhandel und Gastronomie, Popup-Stores, urbane Manufakturen, Direktverkauf landwirtschaftlicher Produkte oder auch Nutzungen aus konsumorientierten Dienstleistungsbranchen.

Nach dem Einsendeschluss werden voraussichtlich im Oktober die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Das erledigt eine Fachjury nach festgelegten Bewertungskriterien. Dabei geht es um neue, trendige Produkte oder Dienstleistungen. Diese sollen möglichst viele Menschen ansprechen und die Viersener Innenstadt bunter machen. Wichtig sind aber auch die Stimmigkeit des Konzepts und die präsentierten Innovationen.

Die Jury prüft, ob es Alleinstellungsmerkmale gibt oder neue Ansätze bei den geplanten Angeboten an Produkten oder Dienstleistungen. Das können beispielsweise fair gehandelte, regionale oder saisonale Produkte sein. Eine besonders ressourcenschonende Produktion kann Punkte im Wettbewerb bringen. Besonders beachtet wird, ob die Geschäftsidee wirtschaftlich nachhaltig ist. Denn die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sollen nach dem Ende der Förderphase weiterhin erfolgreich wirtschaften und die Viersener Innenstadt bereichern.

Foto: Stadt Viersen

Die Jury wählt bis zu vier Gewinnerinnen und Gewinner aus. Diese können dann ein Ladenlokal in der Viersener Innenstadt zu einer zunächst reduzierten Miete beziehen. Für zwei Jahre, längstens aber bis zum 31.
Dezember 2023, wird die Miete für die Nutzenden um bis zu 80 Prozent verringert. Die Wirtschaftsförderung bietet dazu Ladenlokale an, die entweder bereits leer stehen oder deren Mietverträge ohne Anschlussinteressenten gekündigt sind.

Zusätzlich zum vergünstigten Ladenlokal bietet die Wirtschaftsförderung ein umfangreiches Unterstützungspaket. Die Geschäftsideen werden so aktiv begleitet, gefördert und verstetigt. Dazu startet die Wirtschaftsförderung in Kürze ein weiteres Projekt. Das Projekt trägt den Titel „Aufbau eines Ökosystems für junge Unternehmen zur Revitalisierung der Viersener Innenstadt“. Sowohl der Viersen-Award als auch das Ökosystem-Projekt sind Teil des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen?“ Dazu steuert das Land Nordrhein-Westfalen öffentliche Fördermittel bei. Umgesetzt wird das Sofortprogramm im Auftrag des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Mehr auf www.viersen-award.de! (opm/paz)