Viersen: „Battle’s Over“ gedachte dem Ende des 1. Weltkrieges

Am Sonntag ertönten weltweit in 36 Nationen an verschiedenen Gedenkstätten Dudelsackpfeifen und Trommeln um dem Ende des 1. Weltkrieges zu gedenken. Die „White Hackle Pipers und Drums“ hatten hierzu die Gedenkstätte in Viersen-Bockert ausgewählt, welche den Opfern der Weltkriege gewidmet ist und von der St. Peter und Paul Schützenbruderschaft über eine Patenschaft gepflegt wird.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Viersen – Rund 2.000 Pipers stimmten weltweit am Sonntag außerhalb von Kirchen und Kathedralen, auf Marktplätzen und schlammigen Feldern, auf Hügeln und Hauptstraßen, in Tälern und im Dorf die gemeinsame Melodie „When The Battle’s Over“ an, um an die Opfer des ersten Weltkrieges zu erinnern und seinem Ende zu gedenken. Dieses schottische Musikstück wurde traditionell nach einer Schlacht gespielt. Es betrauert die Opfer des Krieges und drückt die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft ohne Hass und Krieg aus. Auch die „White Hackle Pipers und Drums“ nahmen an der Aktion „Battle‘s Over“ teil, hatten als Gedenkstätte das Sektionskreuz in Viersen-Bockert ausgewählt, welches den Opfern der Weltkriege gewidmet ist und von der St. Peter und Paul Schützenbruderschaft über eine Patenschaft gepflegt wird.

Unter der Leitung von Pegeantmaster Bruno Peek (brunopeek.co.uk) wurden diese Veranstaltungen in Großbritannien, den Kanalinseln und an verschiedenen Orten weltweit wie Neuseeland, Australien den Bermudas, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Kanada, USA und Deutschland durchgeführt. Tausende Dudelsackspieler und Trommler vereint durch die Musik. (wh)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming