Viersen-Oberbeberich: Schützen zeigen Flagge

Zu einer besonderen Aktion ruft die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich zu Ostern auf. Sie lädt alle Mitglieder und Oberbebericher dazu ein, ihre Fahnen und Flaggen zu hissen und vor dem Haus aufzustellen, so wie sie es sonst anlässlich des Schützenfestes tun.

Foto: André Gormanns

Viersen-Oberbeberich – Die Fahnen sollen die Menschen in der Sektion daran erinnern, dass die Bruderschaft auch während der Corona-Pandemie ein aktiver Verein ist, auch wenn das Vereinsleben ruhen muss. „Die Fahnen sollen auch ein Symbol für unsere Leitgedanken „Glaube-Sitte-Heimat“ sein. Gerade in der Osterzeit wollen wir ein Zeichen für unseren Glauben setzen, vor allem weil unsere jährliche Karfreitagsandacht entfallen muss“, erläutert Initiator und Kassierer André Gormanns.

„Je mehr Fahnen gehisst werden, desto deutlicher können wir zeigen: Oberbeberich steht zusammen. Niemand ist allein“, ergänzt Schriftführer Mirko Lennertz. Gerade die Seniorinnen und Senioren, natürlich auch in Oberbeberich, leiden besonders unter der Kontaktsperre. Sowohl der zweiwöchentliche Klöntreff, ein Treffpunkt für Oberbebericher über 60, als auch das Frühlingsfest mussten abgesagt werden.

Dennoch sollen die Seniorinnen und Senioren wissen, dass der Verein seiner Aufgabe, Betreuung aller Generationen zu gewährleisten, weiterhin ernst nimmt und ein Anker vor Ort bleibt. „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Klöntreffs habe ich einen blumigen Ostergruß vor die Türe gestellt, damit sie wissen, dass wir sie nicht vergessen haben. Alle Menschen, die Hilfe (z. B. beim Einkaufen) benötigen, erhalten Hilfe beim Vorstand und werden durch Mitglieder des Vereins betreut“, erzählt Waltraud Funken vom Team des Klöntreffs.

Wann genau das Vereinsleben wieder aufgenommen werden könne, könne nicht abgeschätzt werden, so Präsident Hans-Willi Pergens, auch alle Veranstaltungen bis Mai seien eingestellt, so auch alle Treffen der Schützenjugend. Der Vorstand tausche sich jedoch regelmäßig aus und plane tagesaktuell. Man sei jedoch voller Hoffnung, dass man in Zukunft wieder gemeinsam mit den Oberbeberichern, mit Alt und Jung, feiern werde.