Viersen: Paralympics-Sieger eröffnet Physiotherapie für Menschen mit Handicap

„Jeder Mensch mit Handicap kann durch ein individuelles Training und dem entsprechenden Ehrgeiz, das Optimum für sich herausholen“, so Heinrich Popow bei der offiziellen Eröffnung des neuen Gebäudes an der Helmholtzstraße in Viersen.

Viersen – Der vielfache Paralympics-Sieger, Welt- und Europameister war gemeinsam mit Uwe Schummer, MdB, begeistert von den modernen großzügigen Behandlungsräumen und Trainingsgeräten.
Besonderes Highlight ist der 400 qm große Gehgarten. „Ich bin sehr beeindruckt. Das sind wirklich tolle Voraussetzungen für ein optimales Training“, so Heinrich Popow. Besonders die unterschiedlichen Untergründe wie Waldboden oder Kiesweg sowie Unebenheiten, Treppenstufen und Brücken, haben sich bereits seit kurzer Zeit als unverzichtbare Trainingsunterstützung bewährt.
Schon von Weitem ist das neue Gebäude der Geh- und Bewegungsschule LettsFit einzigartig. Der große Gehgarten und die Wandverkleidung mit einem Patientenbild sind ein echter Hingucker. Mit dem neuen Standort der Physiotherapie LettsFit verfolgt das Sanitätshaus Lettermann konsequent den Weg der bereichsübergreifenden Patientenbetreuung.

Foto: Sanitätshaus Lettermann

In dem großzügigen behindertengerechten Gebäude befinden sich mehrere modern und freundlich gestaltet Behandlungsräume sowie ein großer Gehraum mit Rampe, Stufen unterschiedlicher Höhen und weiteren Hilfsmitteln als auch ein ebenso großzügiger Trainingsraum mit unterschiedlichsten Geräten. Doch der Clou ist der rund 400 Quadratmeter große Gehgarten mit seinen verschiedenen Bodenbelägen, angefangen von Waldboden über Pflasterungen bis hin zu kiesigen Untergründen, der Brücke und den Treppen. Durch ein gezieltes und individuell abgestimmtes Training unter fachlicher Anleitung erlernen Menschen mit Prothetik als auch Orthetik das Gehen für den Alltag.

Mit der Geh- und Bewegungsschule für Menschen mit Handicap ist das Nachsorgeangebot des Sanitätshauses Lettermann komplettiert. Das Ziel jeder Versorgung, ob nun Bein oder Arm, ist die bestmögliche Wiederherstellung der Funktion. Das gilt auch für Funktionseinschränkungen durch Erkrankungen wie zum Beispiel Multiple Sklerose oder Rückenerkrankungen. „Die moderne Orthopädietechnik birgt eine Vielzahl von Möglichkeiten und bringt den Patienten Erleichterung. Aber die optimalste Versorgung ist wertlos, wenn damit nicht richtig umgegangen werden kann. Üben ist wichtig und genau das bieten wir unseren Patienten hier unter anderem an“, betont Natalie Vardar, Leiterin der Physiotherapie.