Viersen: Parents for Future laden zur Kunstaktion „Keine leeren Versprechungen mehr“

Anlässlich des Globalen Klimastreiks am 19. März werden auch die Viersener KlimaaktivistInnen daran erinnern, dass es höchste Zeit ist, mit ernst zu nehmenden Maßnahmen in Richtung Klimaschutz zu beginnen. Sie richten ihre diesjährige Aktion in erster Linie an die Politik – sowohl die lokale als auch die Bundespolitik.

Viersen – Dazu laden die Parents for Future zu einer (Corona-konformen) Kunstaktion auf dem Sparkassenvorplatz ein. Um 14 Uhr geht es am Freitag, den 19.3. los mit spannenden Installationen, bunten Outfits, Musik für Mutter Erde und lauter Anregungen für interessante Diskussionen. Das Motto der diesjährigen Aktion: „Keine leeren Versprechungen mehr.“

„Seit wir den Rat der Stadt Viersen baten den Klimanotstand auszurufen, werden wir abwechselnd mit leeren Versprechungen und Fristverschiebungen hingehalten. Selbst die Ankündigung der Bürgermeisterin, mit uns gemeinsam Maßnahmen zu überlegen, besteht bislang aus lauter leeren Worthülsen“, sagt Jochen Stürznickel. „Aber auch aus der Bundespolitik sind wir es inzwischen gewohnt Versprechungen zu hören, die dann in Vergessenheit geraten. So vergeht wertvolle Zeit, die dringend für konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Erderwärmung notwendig wäre.“

„Um das Pariser Klimaabkommen für eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C einzuhalten, dürfen wir insgesamt noch ca. 285 Milliarden Tonnen CO2 ausstoßen. Machen wir weiter so wie bisher, haben wir das in 6 Jahren und 9 Monaten locker geschafft – eine extrem kurze Zeit, die wir eigentlich nutzen müssten um alle Emissionen auf null zu bringen“, sagt Ruth Roettges.

Die Viersener Parents richten ihre diesjährige Aktion also in erster Linie an die Politik – sowohl die lokale als auch die Bundespolitik. Für Viersen bedeutet das, dass zur Bundestagswahl im September die allerletzte Gelegenheit besteht die Partei zu unterstützen, die am ehesten bereit ist die Klimaziele aktiv anzugehen und damit ihren BürgerInnen eine lebenswerte Zukunft zu bescheren.

Foto: Rheinischer Spiegel