Viersen soll Autokinostadt werden – CDU-Vorsitzender wirbt für Heimatidee

Die CDU-Fraktion Viersen beantragt im Rahmen der Aktivitäten des Citymanagements und der Wirtschaftsförderung die Planung und Realisierung eines Autokinos für die Stadt Viersen, welches am Dülkener Ransberg genügend Platz finden würde.

Viersen – Aufgrund der Corona Krise sind nahezu sämtliche kulturellen Aktivitäten in der Stadt zum Erliegen gekommen. Die aktuelle Diskussion um die Frage, wie lange welche Maßnahmen zur Beherrschung der Pandemie aufrecht erhalten bleiben müssen, lässt erwarten, dass noch auf sehr lange Zeit dieser Zustand erhalten bleibt. Rings um unsere Stadt haben andere Kommunen bereits auf diesen Umstand reagiert, in den Städten Mönchengladbach und unserer Nachbargemeinde Willich werden Autokinos angeboten und mit großer Resonanz besucht. Die CDU Viersen sieht deshalb aktuell neben der Unterstützung der Unternehmen in Viersen auch die Aufgabe bei der Wirtschaftsförderung und dem Citymanagement, unterstützt von der Kulturverwaltung, sich um die Planung und Realisierung eines solchen Vorhabens zu bemühen.

„Die derzeitige Ausnahmesituation fordert von uns allen Opfer und Verzicht. Viele sonst üblichen und lieb gewonnenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind derzeit nicht möglich: Wir können nicht ins Kino gehen, wir dürfen nicht ins Theater, Restaurant-, Café- oder Clubbesuche können auf absehbare Zeit nicht stattfinden. Meine Vision für Viersen ist: Wäre nicht ein Autokino z. B. auf dem Festhallenvorplatz oder am Ransberg eine tolle Chance, für etwas Freude und Abwechslung zu sorgen?“, fragt der CDU-Parteivorsitzende Sebastian Achten.

Foto: beejees/Pixabay

„Ich denke, wir haben in Viersen nicht die Kapazitäten, Auto-Kino in der Form wie in den genannten ‚großen‘ Großstädten anzubieten. Aber wir haben doch auch mit Großveranstaltungen wie Eier mit Speck gezeigt, dass wir in der Lage sind, große Veranstaltungen zu meistern. Ein Autokino auf dem Festhallenvorplatz oder dem großen Parkplatz am Ransberg könnte eine schöne Abwechslung sein. Andere Veranstaltungen sind wegen der derzeitigen Situation ja meines Wissens nicht geplant. Die entsprechenden Regeln in puncto Sicherheitsabstand etc. können dort eingehalten werden. So könnte der Ticket-Verkauf ausschließlich online geregelt werden. Die Anzahl der Personen pro Auto ließe sich begrenzen. Auch der Einlass ließe sich kontaktlos regeln, zum Beispiel dadurch, dass das Ticket durch die Fensterscheibe gescannt wird“, so Achten

„Aber ich will mich hier gar nicht in Details verlieren. Dafür haben wir die Fachleute in der Verwaltung und bei möglichen Veranstaltern. Wir wissen, dass die Stadt derzeit alle Hände voll zu tun hat, um unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen, und wir danken für diesen außergewöhnlichen Einsatz. Parallel darf man aber noch ein wenig kreativ sein.“ Die CDU würde sich freuen, wenn die Stadt Viersen die Idee aufgreift. „Da das Stadtmarketing zurzeit ja keine größeren Veranstaltungen durchführen darf, könnten wir uns vorstellen, dass derzeit Kapazitäten bestehen, um die Auto-Kino-Idee für Viersen voranzutreiben. Vielleicht wenden sich ja auch mögliche Veranstalter und Organisatoren einer solchen Aktion an die Stadt. Wir würden uns sehr darüber freuen! Und unsere Bürgerinnen und Bürger mit Sicherheit auch“, so Achten.