Viersen: Stichwahl wird vorbereitet – So wird gewählt

Die Viersener Stadtverwaltung bereitet zurzeit die Stichwahl um das Amt der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters vor. Bei der Wahl am 13. September hatten Christoph Hopp und Sabine Anemüller die meisten Stimmen erhalten, aber nicht die absolute Mehrheit erreicht.

Viersen – Beide müssen sich darum am 27. September erneut dem Votum der Wählerinnen und Wähler stellen. Bevor das Verfahren der Stichwahl weitergeht, muss zunächst der Wahlausschuss der Stadt Viersen am Mittwoch, 16. September, das Ergebnis der Wahl förmlich feststellen. Die öffentliche Sitzung im Forum am Rathausmarkt beginnt um 16:30 Uhr.

Voraussichtlich am Donnerstag, 17. September, öffnet dann die Wahldienststelle im Raum 100 des Stadthauses wieder für den Publikumsverkehr. Zugleich beginnt der Versand der Briefwahlunterlagen.
Wer bei der Wahl am 13. September bereits per Briefwahl abgestimmt hatte, bekommt die Unterlagen zur Stichwahl ohne erneuten Antrag. Ausgenommen sind nur Wählerinnen und Wähler, die bei ihrem ersten Antrag ausdrücklich mitgeteilt haben, dass sie für die Stichwahl keine Briefwahlunterlagen bekommen möchten.

Wer zur Stichwahl erstmals per Briefwahl abstimmen möchte, muss das beantragen. Das geht ohne Formular schriftlich oder nach der Wiederöffnung mündlich in der Wahldienststelle. Anträge per Telefon sind nicht möglich. Auch bei der Stichwahl kann direkt in der Wahldienststelle abgestimmt werden.

Die Wahlbenachrichtigung ist dazu nicht zwingend erforderlich. Wie bei der Abstimmung im Wahllokal am 27. September reicht der Personalausweis.

Mit der Wiederöffnung der Wahldienststelle wird der Online-Briefwahlantrag wieder freigeschaltet. Dann folgen auch Informationen über die genauen Öffnungszeiten und weitere Hinweise. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr hat und nicht sicher ist, welches Wahllokal das richtige ist, dem hilft der Wahlraumfinder auf der Internetseite der Stadt (www.viersen.de).