Viersener Gastronomen, Künstler und Veranstalter fordern Unterstützung der Politik

Neunundsechzig Künstler, Veranstalter und Gastronomen haben sich an die Viersener Politik und Verwaltung gewandt. Mit den Worten „Die Luft wird dünner für das, was wir lieben“ weisen sie auf die existenzbedrohende Situation während der Corona-Pandemie hin.

Viersen – Initiiert von zwei Viersener Gastronomen erreichte die Politik und die Verwaltung in diesen Tagen ein Hilferuf aus der sterbenden Kultur- und Gastronomiebranche. „Die Luft wird dünner für das, was wir lieben“, mit diesen Worten beschreibt das Netzwerk von neunundsechzig Viersener Künstlern, Veranstaltern und Gastronomen ihre Situation nach eineinviertel Jahren Corona, in denen ihnen die Existenzgrundlage entzogen wurde.

Frank a Campo, der kulturpolitische Sprecher der Viersener Freidemokraten, fordert Unterstützung: „Die Viersener Künstler, Veranstalter und Gastronomen haben während der Pandemie Eigeninitiative bewiesen und mit neuen Konzepten und frischen Ideen dazu beigetragen, die Kultur in Viersen am Leben zu halten. Nun ist es an uns Bürgern und der Stadt, ihren Neustart zu unterstützen.“ Der Liberale sieht auf der einen Seite ein großes Bedürfnis nach geselligem Leben und Kultur, und auf Seiten der Veranstalter, Künstler und Gastronomen das Können und Know-how, dieses professionell und sicher wieder stattfinden zu lassen. Das müsse zusammengebracht werden, und der Stadt komme hier eine besondere Rolle als Organisator und Ermöglicher zu.

Der Fraktionsvorsitzende der Viersener FDP, Stefan Feiter, erläutert: „Öffnungszeiten, Größe der Außenflächen, Gebühren und Bearbeitungsabläufe – das alles sollten wir – natürlich immer im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Regeln – mit konstruktivem Pragmatismus handhaben. Und in Parks und Fußgängerzonen können wir auch über neue ‚dezentrale‘ Veranstaltungsformate nachdenken.“

Foto: Rheinischer Spiegel

Quelle: FDP Viersen

Ein Kommentar

  1. Bei Kino, Museum, Shoppingcenter Aussengastronomie und Hotelerie sind Öffnungen unter Auflagen möglich: Zugangsbeschränkung nach Person/qm, Maske, Termin (z.Bsp. Museum ) usw.

    Innengastronomie ist wohl nicht in der Lage Terminbuchung, Zugangsbeschränkung und Hygienekonzepte umzusetzen, oder ?

    Wie sonst soll man diese ungerechten Lockerungen verstehen?
    Hotelbelegung zu 60% erlaubt, Restaurants bleiben dicht. Hier wäre 50% Auslastung schon eine große Hilfe!!!

    Kopf einschalten !!!

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