Viersener Kreishausalt genehmigt

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat die Veröffentlichung der Haushaltssatzung 2020 des Kreises Viersen freigegeben. Damit tritt auch die darin festgelegte Kreisumlage in Kraft.

Kreis Viersen – Der Hebesatz kann, bedingt durch positive Ergebnisse der letzten Haushaltsjahre, mit 35,7% auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzen sind im Kreis Viersen – wie in ganz Deutschland und weltweit – noch nicht abzusehen. Auch auf die Abläufe bei der Bezirksregierung Düsseldorf hat sich die Corona-Pandemie natürlich ausgewirkt. Das Genehmigungsverfahren der Kommunalaufsicht der Bezirksregierung gab sonst oft Anlass für mahnende Worte und Botschaften an die Städte und Kreise. Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher erläutert: „Ziel ist aktuell vor allem, haushaltsrechtliche Sicherheit im Rahmen des nun Möglichen herzustellen. Land und Bund haben bereits mit temporären und zum Teil dauerhaften Hilfen und Verbesserungen für die kommunalen Haushalte reagiert. Die Effekte für den laufenden Haushalt des Kreises Viersen wie für die Haushalte der kommenden Jahre müssen nun ermittelt werden.“

Die Regierungspräsidentin ermutigt die Menschen im Kreis Viersen, die positiven Dinge und erreichten Ziele im Jahr 2020 nicht aus dem Blick zu verlieren. So erhält der Kreis Viersen Fördergeld für den zukunftsweisenden Breitbandausbau. Von Bund und Land NRW fließen insgesamt rund 43 Millionen Euro für Breitband ins Kreisgebiet. Im Frühjahr 2020 konnte sich die Regierungspräsidentin beim Spatenstich in Kempen selbst vom Engagement der Menschen im Kreis Viersen für diese Innovation überzeugen.

Foto: Rheinischer Spiegel