Viersener Rotarier und Rotaracter in Nettetal im Einsatz

Der Graureiher im Wappen des Rotary Clubs Viersen-Schwalm-Nette ist mehr als ein Symbol. Er ist Ausdruck der großen Verbundenheit des Clubs zum internationalen Naturpark Maas-Schwalm-Nette und seinen Schutzgebieten. Sichtbares Zeichen ist ein jährlicher Einsatz des Clubs im Naturschutz.

Nettetal/Viersen/Mönchengladbach – Diesmal ging es zu dem vor einigen Jahren angelegten 10 Hektar großen Feuchtgebiet zwischen Leuther Mühle und De Wittsee, dem so genannten Rohrdommel-Projekt der Biologischen Station Krickenbecker Seen. Unter Anleitung von Stationsleiter Dr. Ansgar Reichmann und Mitarbeiter Jürgen Schwirk beseitigten die Rotarier, darunter auch Familienangehörige der Mitglieder, zahlreiche Fremdhölzer, damit sich das Schilfgebiet, Lebensraum vieler Röhrrichtbrüter, ungestört entwickeln kann.

Mit dabei waren in diesem Jahr erstmals auch Mitglieder des neuen Rotaract Clubs Mönchengladbach. Rotaract ist die Nachwuchsorganisation von Rotary. Der Club in Mönchengladbach war im vergangenen Jahr auch mit Unterstützung der Viersener Rotarier gegründet worden und hat derzeit knapp 20 Mitglieder.

Der Rotary Club Viersen-Schwalm-Nette ist Mitglied im Förderverein der Biologischen Station und unterstützt die professionelle Arbeit der Station seit vielen Jahren. Ehrenamtliche Arbeitseinsätze im Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen, sogenannte „Hands-on-Projekte“, gehören seit der Clubgründung im Jahre 1993 zu den regelmäßigen Aktivitäten. Club-Präsident Hans Eggerath bedankte sich anschließend für die mehrstündige Arbeit und lud alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Essen ins Clublokal „Secretis“ ein.

Einsatz im Naturschutz: Mitglieder des Rotary-Clubs Viersen-Schwalm-Nette und des Rotaract Clubs Mönchengladbach arbeiteten unter Anleitung der Biologischen Station im Rohrdommel-Projekt in Leuth. Foto: Rotary Club Viersen-Schwalm-Nette