Viersener Tambour Corps 1925 e.V. rüstet auf

Nach über zehn Jahren hat sich das Viersener Tambour Corps 1925 entschieden neue Trommeln anzuschaffen – kein leichtes Unterfangen während des Lockdowns.

Viersen – Acht Monate, viele Nerven und Arbeit haben die neuen Trommeln für das Viersener Tambour Corps 1925 begleitet. Dabei war am Anfang noch alles „ganz einfach“, denn nachdem die Entscheidung gefallen war, haben die Instrumentenwarte des Viersener Vereins einige Trommeln in die engere Auswahl genommen. Diese wurden dann zum Testen besorgt, sodass sich jeder eine Meinung bilden konnte, schließlich sollen die Trommeln bald wieder zahlreiche Schützen, Karnevalisten, Veranstaltungen & Co. begleiten.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Mit der Wahl auf eine Trommel von Sonos begannen dann die vielen kleinen und vor allen Dingen liebevoll gepflegten Details, die das Tambour Corps so besonders machen. „Hier musste dann noch der Tragemechanismus, der Beinbügel und die Felle auf unsere Bedürfnisse angepasst werden“, berichtet der Verein. „Insgesamt haben wir zehn neue Trommeln angeschafft und einen neuen Tambourstab für unseren 1. Tambour-Major gab es auch noch.“

Einen besonderen Dank möchten die Musiker dem Hoengener Musikhaus und Wolfgang Mund für die Beratung und den Umbau der Trommeln aussprechen, denn das Projekt hat sich durch Corona fast acht Monate hingezogen. Ein weiterer Dank gilt Helmut Schatten, der es sich nicht hat nehmen lassen sich an den Kosten für eine Trommel zu beteiligen. (opm/RS-Redakteurin Ebru Ataman)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming