Viersener Unternehmerin Iris Kater in päpstliche Stiftung CAPP aufgenommen

In dieser Woche hat der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) mit großer Freude die Aufnahme der Viersener Unternehmerin Iris Kater in die päpstliche Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice (CAPP) bekannt gegeben.

Viersen/Vatikan – Die Centesimus Annus Pro Pontifice (CAPP), eine päpstliche Stiftung mit Sitz im Vatikan, wurde 1983 durch Papst Johannes Paul II. gemeinsam mit einer Gruppe katholischer Unternehmer gegründet. Ihr Ziel ist die weltweite Förderung der katholischen Soziallehre. Die Stiftung geht zurück auf die gleichnamige Enzyklika „Centesimus annus“ (Das hundertste Jahr) zum Jubiläum der ersten päpstlichen Sozialenzyklika „Rerum novarum“ (Die neuen Dinge) von Papst Leo XIII., sie gilt als Grundlegung der katholischen Soziallehre. Die Stiftung ist eine Non-Profit- Organisation mit dem Zweck der Religion und der Wohltätigkeit zu dienen. Gerade einmal vierzig Mitglieder gehören der deutschen Sektion an, die CAPP ist weltweit in Ländergruppierungen aufgeteilt.

„Das gemeinsame Streben mit der katholischen Soziallehre zu arbeiten sowie diese verbunden mit wichtigen Werten zu verbreiten und zu leben, hat mich tief beeindruckt“, so Iris Kater. „Mein umfangreiches Netzwerk und meine beruflichen Kenntnisse bieten passende Bausteine, mit denen ich gerne meinen Anteil bei der wichtigen Arbeit der CAPP dauerhaft einbringen und mit dem KKV-Verband, Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung vernetzen möchte.“

Bereits im vergangenen Jahr nahm Iris Kater an der päpstlichen Audienz im Vatikan teil. Die kommende CAPP-Convention wird aufgrund der aktuellen Corona-Lage digital stattfinden. Foto: Vatican Media

Die Mitgliedschaft setzt ein Bekenntnis zu den Zielen der Stiftung und christlichen Werten ebenso voraus wie die Befürwortung durch ein Mitglied und die Empfehlung eines Geistlichen. „Ich hatte die große Ehre durch den CAPP-Vorsitzenden der deutschen Sektion, Thomas Rusche, angesprochen worden zu sein, meine Empfehlung unterstützte Monsignore Prof. Dr. Peter Schallenberg – über eine Aufnahme entscheidet letztendlich dann die CAPP im Vatikan“, erklärt die Viersener Unternehmerin weiter. Der KKV wünscht der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Gottes Segen, denn bereits seit 2017 ist die geprüfte Betriebswirtin eine stellv. Bundesvorsitzende im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung.

Auf die Frage, warum sich eine viel beschäftigte Unternehmerin noch „nebenbei“ im Ehrenamt im KKV und für die katholische Kirche engagiert, antwortet Iris Kater lächelnd: „Mein ehrenamtliches Engagement im KKV und meine Arbeit als Unternehmerin sind stetig mit den in der Soziallehre der Kirche dargelegten Grundsätzen verbunden.“ Umso mehr sei die aktive Schaffung einer wirtschaftlichen und sozialen Kultur nicht nur ein starker Wunsch, sondern ein Fundament ihrer privaten und beruflichen Leitlinien.“ Für ihr Engagement in Gesellschaft und Wirtschaft erhielt die Unternehmerin bereits zahlreiche Auszeichnungen: So durfte sie beispielsweise den ersten europäischen „Heart of Europe Award für Ehrbare Kaufleute in Mittelstand und Familienunternehmen“ für soziales Engagement und unternehmerische Verantwortung im Mittelstand durch den Europaabgeordneten Arne Gericke entgegennehmen.

v. l. CAPP-Vorsitzender der deutschen Sektion Thomas Rusche, stellv. KKV-Bundesvorsitzende Iris Kater (Viersen), Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, Pfarrer Andreas Süß (Köln/Bensberg). Foto: Rheinischer Spiegel