Viersener Ausschuss berät über Autokino am Hohen Busch

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung berät am Dienstagabend über ein Autokino auf dem Ascheplatz am Hohen Busch. Die CDU hatte den Antrag im Rahmen der Aktivitäten des Citymanagements gestellt, die Stadt Viersen hatte die ersten Gespräche jedoch bereits aufgenommen.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – In der Viersener Festhalle kommt am Dienstagabend dieser Woche der Ausschuss für Wirtschaftsförderung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Entscheidung über ein Autokino auf dem Hohen Busch, welches von der CDU-Fraktion Viersen beantragt wurde. Da die Stadt Viersen bereits mit einem Mitglied der Veranstaltergemeinde, die das Autokino Cinedrive in Mönchengladbach, initiiert, erste Gespräche geführt hat, sind jedoch bereits vor dem Antrag Maßnahmen eingeleitet worden.

Aktuell bieten drei Autokinos im Umkreis von rund 20 Kilometer ein Programm an. Die Abstimmung mit dem Veranstalter und eigene Markterkundungen hatten ergeben, dass ein weiterer Betrieb eines Autokinos in Viersen wirtschaftlich nicht vertretbar war. Zudem nehmen voraussichtlich ab Ende Mai die normalen Kinos ihren Betrieb wieder auf, weshalb der Betrieb der Autokinos nach aktuellem Stand spätestens Anfang Juli endet.

Durch den Wegfall der bisherigen Autokinos ergibt sich für die Stadt Viersen vom 10.06.2020 bis um 09.08.2020 ein Veranstaltungszeitraum, über den aktuell beraten wird, um während der Sommerferien eine zusätzliche Freizeitbeschäftigung auf dem Ascheplatz am Hohen Busch anbieten zu können. Vereinbart wurde eine Mischung aus kulturellem Angebot der Stadt, der freien Kulturszene und Programmkino – hinzu soll neben den Leinwänden auch eine Bühne installiert werden, auf denen die Künstler, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, live auftreten können. (dt)

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