Vodafone-Störung nach Ausfall einer Station in Mönchengladbach

Am Samstag kam es bis in die Nacht hinein zu einer größeren Vodafone-Störung, die Hunderte von Kunden betraf. Vermutlich eine Überhitzung hatte für den Aufall einer Station in Mönchengladbach gesorgt. 
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Region – Rund zehn Stunden lang dauerte es am vergangenen Samstag, bis Telefon und Internet wieder funktionierten. Die Störung aus dem Vodafone-Netz gestaltete sich als so massiv, dass Kunden des Telefonanbieters sogar über die Notruf-Nummer anriefen, um den Störungsgrund zu erfragen. Gegen Mittag gab der Kreis Viersen eine Meldung heraus, in der Kreisbrandmeister Rainer Höckels darum bat die Notruf-Nummer nicht zu blockieren. Ebenfalls die NINA-Warnapp hatte zwischenzeitlich einen Hinweis herausgegeben.

Die Störung betraf rund 900 Vodafone-Kunden aus dem Kreis Viersen, Krefeld und Mönchengladbach, zunächst waren zudem weitere Regionen betroffen, diese konnten laut Vodafone jedoch zeitnah über andere Vodafone-Stationen bedient werden. Probleme mit dem Notruf meldete allerdings auch die Feuerwehr im Kreis Heinsberg – betroffen waren hier Anrufe aus Wassenberg, Erkelenz, Hückelhoven und Wegberg.

Erst gegen Abend war die Störung behoben, die laut Vodafone auf den Ausfall einer Station in Mönchengladbach zurückzuführen ist. Hier sei durch Überhitzung die Hardware des Netzbetreibers ausgefallen. Ab 19.30 Uhr wurde der Empfang wieder besser, gegen 21 Uhr dann vollständig behoben. (cs)

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