Von Spreewaldgurken und sprechenden Kuschelkühen: Stadt.Landmarkt.Viersen

Schon von Weitem war die überdimensionale Strohfigur der KLJB Dülken nicht zu übersehen, lenkte man seine Schritte zum diesjährigen Stadt.Landmarkt.Viersen, der in diesem Jahr mit einem deutlich interessanteren Angebot lockte. 

Viersen – Petrus meinte es gut, zahlreiche Geschäfte hatten ihre Türen geöffnet – beim diesjährigen Stadt.Landmarkt.Viersen am gestrigen Sonntag bot sich eine Vielzahl von Angeboten um zu stöbern, zu probieren und natürlich auch zu kaufen. Die Veranstalter hatten sich einiges einfallen lassen und konnten in diesem Jahr mehr interessante Anbieter als in den Vorjahren nach Viersen ziehen. Ob das gewisse ländliche Flair ausreichte, darüber wurde fleißig diskutiert und auch der Streichelzoo mit Ziegen, Lamas, Greifvögeln und Zwergwiddern war nicht bei jedem Besucher gerne gesehen. 

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Das NRW-Milchmaskottchen Lotte oder die rollende Waldschule dagegen zogen Neugierige bereits von Weitem an und wer dann genug gekuschelt hatte mit der sprechenden Stoffkuh in Übergröße, der fand Ruhe für Leib und Seele bei Fleisch- und Wurstprodukten sowie Käse aus heimischer Herstellung. 

Eine Vielzahl von Ausstellerinnen und Ausstellern boten zwischen Sparkassenvorplatz und Remigiusplatz nach dem Motto „Der Niederrhein schmeckt!“ regionaltypische Produkte und Leistungen an: Köstlichkeiten aus Wald und Feld, frische Biowaren, Blumen und Pflanzen in allen Formen und Farben. 

Musikalisch rundete ein Jagdhornbläsercorps den Sonntag ab, der zum siebten Mal Genüsse und Attraktionen der Region mitten in die Stadt hineinholte. (mh)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming