Von vietnamesischen Pfannkuchen bis Fatayas: Ausgefallenes und Bekanntes beim Street-Food-Festival in Viersen

Am Wochenende lockt das erste Viersener Street-Food-Festival in den Casinogarten. Rund 30 Anbieter präsentieren Spezialitäten aus der ganzen Welt.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Der Regenschauer am ersten Tag des Viersener Street-Food-Festivals konnte den Besuchern nicht viel anhaben, pünktlich zur Eröffnung war der Rasen bereits fast wieder getrocknet und die Warteschlangen um die verschiedenen Food-Trucks füllten sich schnell. Es bleibt zu hoffen, dass die Sonnenstrahlen für einige schöne Stunde sorgen, schließlich sind rund 30 Anbieter nach Viersen in den Casinogarten gekommen um ihre Spezialitäten anzubieten. Dazu wird Live-Musik geboten und auch für die Kinder ist ein Angebot dabei. Am Samstag von 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Sonntag noch bis 21:00 Uhr warten senegalische Gerichte, vietnamesische Pfannkuchen, Sushi-Burritos, Empanadas oder Bubble Waffeln bis hin zu original amerikanischem Moonshine und verschiedenen Craftbeer-Sorten.

Eingesetzt für dieses Event hatte sich bereit Anfang 2018 die Junge Union Viersen, für die die CDU-Fraktion die Entwicklung eines Realisierungskonzeptes bei der Stadt Viersen beantragt hatte. Die Vorsitzende der Jungen Union Sarah Feldmann schilderte damals die Idee: „Wir wollen keinen zusätzlichen Wochen- oder Feierabendmarkt. Unsere Idee ist eine Ergänzung des bereits vorhandenen Angebots, mit einer Art „Event-Charakter“, um die Viersener selbst und darüber hinaus auch Interessierte von außerhalb in unsere Innenstadt zu locken. Beispielsweise Food-Trucks mit besonderem Angebot sind in unserer Umgebung und darüber hinaus für alle Generationen ein absoluter „Publikums-Magnet“.“

Eingeladen zum 1. Festival wurden die beliebtesten Food Trucks und Street Food Anbieter aus dem ganzen Land. Schon lange ist es ein Fest zum Entspannen „Unsere Gäste treffen sich mit Freunden, der Familie oder können mal entspannt mit Kind und Kegel den Tag verbringen“, erklärt Nathalie Harbig, Geschäftsführerin der Eventagentur tat&drang. „Wir greifen den Wunsch nach Entspannung, sinnvoller Kinderbeschäftigung und unaufdringlicher Unterhaltung auf!“ Die Menschen auf dem Festival sollen wieder miteinander ins Gespräch kommen. Auch mal mit dem Sitznachbarn oder dem Nebenmann in einer der zahlreichen Schlangen vor den Foodstationen. So tauscht man sich aus über das was man bereits probiert hat oder was auf jeden Fall noch probiert werden muss. (nb/tat&drang)

„Israeli Food“ bietet vegane israelische Küche beim ersten Viersener Street-Food-Festival. Foto: Rheinischer Spiegel