Vorsichtiger kirchenmusikalischer Neubeginn an St. Cornelius – Die erste Abendmusik seit dem Lockdown

Giovanni Solinas, der 34-jährige Kantor und Chorleiter an St. Cornelius und St. Peter, nimmt am 16. August die kirchenmusikalische Reihe der monatlichen Abendmusiken mit einem außergewöhnlichen Orgelkonzert wieder auf.

Viersen-Dülken – Das technisch sehr anspruchsvolle, für den Organisten sehr schwierige, für den Zuhörer virtuos und unterhaltsam anzuhörende Konzert wird mit dem ‚großen‘ Praeludium in e-Moll vom deutsch-dänischen Komponisten Nicolaus Bruhns eröffnet, ein reichhaltiges, komplexes, ja eigenwilliges Glanzstück für den anspruchsvollen Organisten aus der vor-Bach-Zeit.

Im Programm wird die Triosonate in c-Moll (BWV 526) folgen. Johann Sebastian Bach schrieb das Stück um 1727 herum als Schulungsstück für seinen Sohn Wilhelm Friedemann. Später diente es W. A. Mozart als Inspiration für sein ‚Divertimento in Es‘. Léon Boëllmann’s bekanntestes Werk, die ‚Suite Gothique Opus 25‘, die 1895 zur Einweihung der neuen Orgel in Notre Dame Dijon komponiert wurde, lässt Giovanni Solinas im Programmplan folgen. Der Schluss, mit der weltbekannten Toccata, gehört sicherlich zu den bekanntesten Orgelstücken überhaupt.

Zum Ende des Programmes wird ein Stück aus der Sammlung der ‚Pilgerjahre‘ (im Original ‚Années de pèlerinage) vom österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt zu hören sein. Das Klavierstück über das symbolische, fiktive ‚Obermann-Tal‘, im Liszt-schen Original ‚Vallee d’Obermann‘ bezeichnet und bezogen auf einen Roman von Etienne Pvet Senancour, wurde von Giovanni Solinas für die Orgel bearbeitet.

Termin: 16. August 2020, 17:00 Uhr, St. Cornelius (Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht.)

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