Vorstellung des Kinderprinzenpaares und des Prinzen-Paares in der Stadtsparkasse

Zum wiederholten Male hatte die Stadtsparkasse in Zusammenarbeit mit dem MKV eingeladen, um die designierten Prinzenpaare der kommenden Session vorzustellen. Hierzu war in der Kundenhalle eine kleine Bühne aufgebaut, die auf der Rückwand das diesjährige Motto „Gladbach Jeckes Narrennest“ trug. Umrahmt wurde diese Wand mit Luftballons in den Sparkassenfarben weiß und rot.

MönchengladbachHartmut Wnuck, Vorsitzender der Stadtsparkasse, begrüßte die Anwesenden und war über das zahlreiche Erscheinen hoch erfreut. Sein besonderer Gruß galt den beiden Bürgermeistern Ulrich Elsen und Michael Schroeren, dem Landtagsabgeorneten Jochen Klenner, dem Ehrenvorsitzenden Bernd Gothe sowie dem Kinderprinzenpaar und dem Prinzen-Paar. Später kamen auch noch Bürgermeisterin (CDU) Petra Heinen-Dauber und der Fraktionsvorsitzende der SPD Felix Heinrichs hinzu.

Bernd Gothe mit Gaby

Auch in diesem Jahr wurde wieder das richtige Motto durch Nik Ebert gefunden. Er hob hervor, dass es eine besondere Herausforderung für den MKV sei, neue Wege zu gehen. Auch um junge Menschen muss man bemüht sein und ihnen den Karneval näher bringen. Er unterstrich, dass die Stadtsparkasse sowohl das Winter- als auch das Sommerbrauchtum immer unterstützen wird. Weiter wird auch der Mal- sowie der Kostümwettbewerb weiter durchgeführt, denn die tollen Fußgruppen sind das Salz in der Suppe und dürfen beim Veilchendienstagszug nicht fehlen. Er wünschte allen viel Spaß und Freud für die Session und für den VDZ viel Sonnenschein.

Gert Kartheuser, Vorsitzender des Mönchengladbach Karnevalsverbandes, dankte Hartmut Wnuck für das wunderschöne Ambiente, welches die Mitarbeiter der Stadtsparkasse ausgerichtet haben. Er hob noch einmal hervor, dass die Stadtsparkasse immer zum Brauchtum steht und sie ein richtiger Partner ist. Der MKV ist bereit alles zu tun was er kann, nur an finanziellen Mitteln fehlt es.

Dann begrüßte er noch die Eltern des Kinderprinzenpaares und zwar Frank und Jeane Kemp sowie Thorsten und Janina Schlebach. Auch die anwesenden Prinzenpaare aus Neuss, Dülken, Erkelenz und Krefeld wurden namentlich vorgestellt.

Foto: Denise Brenneis

Wer darf auf einer Veranstaltung des MKV nicht fehlen, natürlich Bernie, das Maskottchen, in Person von Elke Fünfstück. Hans-Peter Jansen, der Erfinder und Vater von Bernie war natürlich auch anwesend. Bernie, Goldie von der Stadtsparkasse und Fabi von BMW Faba werden beim Hoppeditzerwachen ebenfalls vor Ort sein.

Zum Bernie-Tanz bat Kartheuser das Kinderprinzenpaar sowie das Prinzen-Paar auf die Bühne. Er selbst zog sich diskret zurück, was das Prinzen-Paar genauestens beobachtet hatte. Als Dank erhielt Bernie einen Clown im Narrennest.

Jetzt gesellte sich Dagmar Gaden, zuständig für den Fachbereich Kinder-, Jugend- und Schulkarneval, zu Kartheuser auf die Bühne und bat das Kinderprinzenpaar Louis und Theresa nach oben. Dagmar Gaden stellte fest, dass es nur noch 11 Tage bis zur Proklamation seien und fragte nach, wie sie sich so fühlen. Theresa ist total aufgeregt und freut sich ganz dolle auf die Proklamation. Das Ornat ist fertig und die Vorbereitungen sind gut gelaufen. Dann stellte sie sich noch einmal vor, dass sie 11 Jahre alt sei, bei der KG Schwarz-Gold Rheydt tanzt, Querflöte spielt und Messdienerin sei.

Pink und Smart = Detlef und Joy

Auch Louis erklärte, dass er 11 Jahre alt sei, in der Kinderprinzengarde tanzt, er ist Mitglied einer Bruderschaft, spielt Fußball, segelt gerne, besucht Museen und hört gerne Musik. Er freut sich natürlich auch auf die Proklamation, aber auch auf die Auftritte in Altenheimen, Kindergärten und Schulen. Auf die Frage von Dagmar Gaden, was ihm bei dem Wort Brasilien einfällt, kam spontan die Antwort, meine Mutter, mein Bruder, meine Familie in Brasilien und ein gegrilltes Rindersteak. Ob die Beiden singen, bleibt noch geheim, aber ihr Motto lautet: wir lassen es krachen und wollen mit euch lachen.

Das diesjährige Mottolied „Gladbach Jeckes Narrennest“ wurde von Pink und Smart (Detlef und Joy) vorgetragen. Die Musik stammt von den Beiden und der Text von Rolf Gaden.

Jetzt wurden Prinz Axel und Prinz Niersius Thorsten mit Hofmarschall Christian Ernst auf die Bühne gebeten. Wnuck führte an, dass die beiden Geschäftsleute seien und immer präsent sein müssen. Aber die Vorfreude auf das was kommt, sieht man ihnen an. Es sei einfach toll, wie die Beiden sich für den Karneval engagieren.

Für Axel und Thorsten bedeutet Karneval Auszeit vom Alltag. Das ist für sie beliebte belebte Freizeit. Alles ist vorbereitet und die diversen Kleinigkeiten wurden durch Hilfestellung von lieben Menschen, nämlich durch Dirk und Martina, auch gemeistert. Beim letzten Prinzenempfang haben sie noch den Trolli mit Essen geschoben und niemals daran gedacht, selbst jetzt hier zu stehen.

Axel ist ein Spätberufener bezüglich Karneval. Mit diesem Bazillus wurde er vor Ort infiziert und zwar in Eicken, wo die beiden wohnten. Beide essen gerne, aber große Tanzeinlagen sind nicht zu erwarten. Männer mit weißen Strumpfhosen und tanzen, das geht gar nicht. Sicherlich werden sie das eine oder andere auf der Bühne machen, aber es wird spannend. Auch ihre Lieder sind fertig und warten nur darauf, vorgetragen zu werden.

Prinzenpaar Krefeld
Prinzenpaar Dülken

Auch sie sammeln in diesem Jahr für einen guten Zweck und zwar für Menschen, Karnevalisten, die ehrenamtlich arbeiten. Dieses Geld soll für den Neubau der Wagenbauhalle verwendet werden, also ein neues Narrennest für die Karnevalswagen.

Da es in diesem Jahr keine Prinzessin gibt, gibt es auch keine Prinzessinnennadel, dafür aber den Prinzensticker. Er wird sowohl verliehen, aber man kann ihn auch für 10,– Euro oder mehr erwerben.

Auch dieses Geld wird für die Wagenbauhalle zur Verfügung gestellt, denn ohne Halle gibt es keinen Veilchendienstagszug.

Prinzenpaar Neuss
Prinzenpaar Erkelenz

Sie dankten der Presse, die bisher nur Positives geschrieben hatten und wünschten allen eine tolle Session, denn der Karneval in Mönchengladbach hat die Resonanz verdient. Einen Wunsch hatten die Beiden noch. Gert Kartheuser, der sich beim Bernietanz gedrückt hatte, musste versprechen, beim nächsten Mal mitzumachen.

Den Schlusspunkt dieses Abends setzte das Duo „der Bauer und der Wiener“. In ihrem Zwiegespräch erzählten sie von einem Flugzeugabsturz, bei dem sich der Bauer mit einem roten Gummiboot retten konnte. Dieses Boot habe er dann Erika getauft, weil es ihn an seine erste Liebe erinnerte, die auch aufblasbar war. Der Wiener erklärte dann, dass der Wanderfalke der schnellste Vogel sei, worauf der Bauer erwiderte, dass die schnellsten Menschen in Deutschland leben, nämlich die Rentner. Das sieht man daran, wenn bei Aldi die Kasse 2 geöffnet wird.

Weiter erzählten sie von Zoos in Deutschland, von Parship, von Dessous der Damen und von Telefonen.

Gert Kartheuser dankte Hartmut Wnuck für die Bereitschaft, die Vorstellung in der Stadtsparkasse zu machen und das seit vielen Jahren. Er hob noch einmal die gute Zusammenarbeit hervor und war von der Ausschmückung beeindruckt, die die Mitarbeiter der SSK mit Herzblut arrangiert hatten.

 

der Bauer und der Wiener
Hans Sommer

Für die musikalische Untermalung an diesem Abend sorgte Hans Sommer an seinem Keyboard.    (Text: Marlene Katz)