Vorverkauf startet: „Kulturkarussell“ dreht sich für die ganze Familie

Der Vorverkauf für die insgesamt fünf Veranstaltungen des Kulturkarussells in der Spielzeit 2019/2020 hat begonnen. Das „Kulturkarussell“ ist das Theaterabonnement der Stadt Viersen für Grundschulkinder und ihre Familien.

Viersen – Fünf Vorstellungen kosten zusammen 22 Euro. Gespielt wird immer sonntags um 15 Uhr. Karten gibt es bei der städtischen Kulturabteilung, Heimbachstraße 12, Telefon 02162 101466 oder 101468 sowie per E-Mail an kartenvorverkauf@viersen.de.

Der Auftakt der Reihe findet wie in den vergangenen Jahren am dritten Tag des Internationalen Jazzfestivals Viersen statt. Bei den „Junior’s Jazz Open“ gastiert der bayrische Verein „Mini Musik“ am 22. September mit dem Jazz-Hörspiel „Matze mit der blauen Tatze“. Beim Kinderkonzert zum Mitsingen und kann die ganze Familie erleben wie kann man die Welt erobert: natürlich mit Jazz und guten Freunden. Und das sogar als Kater mit einer blauen Tatze, der zunächst Außenseiter ist und ausgelacht wird.

Am 24. November begeben sich die kleinen und großen Gäste auf eine besondere Mission. Das „Theater Marabu“ aus Bonn bringt ein witziges und lehrreiches Weltraumabenteuer auf die Bühne. „Mission Laika“ vermittelt dem Publikum die Faszination des Universums und den Blick aus dem Kosmos auf unseren Planeten Erde.

Im weiteren Verlauf fährt das Kulturkarussell ins Märchenland. Gleich drei Märchen holt das „Kulturkarussell“ in unsere Zeit. Zur Vorweihnachtszeit zeigt das Puppentheater „Die Exen“ am 1. Dezember Selma Lagerlöfs „Nils Holgersson und die Wildgänse“ als Handschattenspiel. Die beiden sympathischen alten Schachteln Janette und Yvette laden ein zu einem Märchenvortrag der besonderen Art. Mit ihrem magischen Gerät, dem „Polilux“, tauchen sie die große Reise des kleinen Nils in Licht und Schatten.

Eine Zaubershow mit Marionetten ist die Geschichte „Irgendwo ein Licht“ nach Hans Christian Andersen. Am 15. März 2020 verzaubert der renommierte Puppenspieler Pierre Schäfer das Publikum mit einer rührenden Erzählung über heute und früher. In der letzten Nacht des Jahres läuft eine alte Frau durch die verschneiten Straßen. Vieles hat sie vergessen, doch eines hat sie nie verloren: das Träumen. So zündet sie das erste Schwefelhölzchen an. Im warmen Licht der Flamme erscheint alles anders, und ein kleines Lächeln huscht über ihr Gesicht.

Zum Abschluss der Reihe gibt es am 3. Mai 2020 „Einmal Schneewittchen, bitte“ in einer modernen Version des „Theater Zitadelle“. Die originelle, überraschende Interpretation des bekannten Märchens der Brüder Grimm gewann 2018 den Kinder- und Jugendtheaterpreis „Ikarus“. Das Stück ist eine Inszenierung voller Witz und Liebe zum Detail.

Foto: Daniel Wagner

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