VVV Außenseiter gegen Favorit Vitesse Arnheim

Es könnte ein Spiel auf Augenhöhe sein, wie etwa zehn Jahre zuvor, doch die Begegnung zwischen VVV-Venlo und Vitesse Arnheim (Samstag (19.10.2019, 20.45 Uhr) im Venloer Covebo Stadion – de Koel ist getrost wieder als David gegen Goliath zu bezeichnen.

VVV Venlo/Fußball – Vor rund einem Jahrzehnt übernahmen osteuropäische Investoren den Verein und pumpen jährlich hohe Millionenbeträge in den Verein. Allein in dieser Saison werden 15 der 26 Millionen Gesamtetat durch die Besitzer des Clubs getragen. Venlos vergleichsweiser bescheidender Etat von rund acht Millionen Euro bietet sportlich weitaus nicht die Möglichkeiten, über die Vitesse verfügt. Mit den Nationalspielern Richedly Bazoer (Niederlande), Matus Bero (Slowakei), Oussama Darfalou (Algerien), Nouah Dicko (Mali), Elia Dasa (Israel), sowie den ehemaligen Bundesligastürmern Tim Matavz (FC Augsburg) Roy Beerens (Hertha BSC Berlin) verfügt das Team des ehemaligen russischen Nationaltrainers Leonid Slutsky besonders in der Offensive über eine hohe Qualität, die die beiden ehemaligen Venloer Jay-Roy Grot, und Kapitän Bryan Linssen ergänzen.

Zuletzt gelang VVV 2012 ein Heimsieg gegen Arnheim, 2018 gab es ein 2:2 Unentschieden, in der letzten Saison setzte es am letzten Spieltag eine 1:3 Niederlage. Vitesse belegt nach neun Spieltagen den vierten Platz in der Eredivisie und musste sich bisher lediglich der PSV Eindhoven geschlagen geben. Gegen Ajax Amsterdam, sowie Heracles Almelo gab es Unentschieden, alle anderen sechs Duelle wurden gewonnen. Für VVV geht es nach einem guten Saisonstart mit neun Punkten aus sechs Spielen darum, den Negativtrend der zuletzt drei verlorenen Duelle in Folge zu stoppen. Trainer Robert Maaskant kann dabei auf seinen gesamten Kader zurückgreifen: „Vitesse Arnheim ist eine sehr offensivstarke Mannschaft. Wir müssen selbst an unserer Torgefahr arbeiten und wollen natürlich mit aller Macht die nächsten Punkte einfahren.“