Was folgt auf das Impfzentrum im Dülkener St. Cornelius-Krankenhaus?

Mittlerweile hat der Abbau des Impfzentrums Kreis Viersen in Dülken begonnen. Das fast leerstehende Krankenhaus soll in den nächsten Jahren eine neue Nutzung erhalten.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen-Dülken – Der Eingang zum Impfzentrum wurde am Mittwoch dieser Woche demontiert, außen und innen erfolgt der Abbau der Impfstraßen. Seit Februar nutzte der Kreis Viersen das Erdgeschoss des fast leerstehenden Krankenhauses St. Cornelius, dessen Räume teilweise von der Zentralsterilisation des Allgemeinen Krankenhauses Viersen belegt sind. Der Fachbereich dient der Aufbereitung und Sterilisation von verschmutztem und mikrobiell kontaminierten Materials aus verschiedenen Bereichen des Krankenhauses.

Ab 2022/2023 will das AKH, als Eigentümer des Gebäudes, Räume an der Heesstraße für die Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Viersen bereitstellen. Die AGP besteht seit Dezember 2019 als gemeinsame Ausbildungsstätte für künftige Pflegefachkräfte in Viersen. Träger sind neben dem Allgemeinen Krankenhaus Viersen, der Caritasverband für die Region Kempen-Viersen e.V. und das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln. Bis zum Jahresende soll die Baugenehmigung eingereicht werden, mit der zudem ein modernes Seniorenheim mit 78 Plätzen sowie barrierefreie Wohnungen möglich gemacht werden sollen. Rund 20 Millionen Euro will das AKH auf Nachfrage investieren, damit die aktuellen Bewohner des benachbarten Corneliushauses in den sanierten Gebäudeteil einziehen können.

Die Planungen sind über eine Bauzeit von zwei Jahren konzipiert, sodass der Einzug bereits 2023 in die ersten Wohnungen erfolgen könnte, von denen das AKH bis zu 22 plant. Im Nachgang soll dann ebenfalls für das Corneliushaus ein neuer Kurs erarbeitet werden. (nb)

Ab 2022/2023 will das AKH, als Eigentümer des Gebäudes, Räume an der Heesstraße für die Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Viersen bereitstellen. Foto: Rheinischer Spiegel