Weihnachtsbäume, Mary Poppins oder Astronauten … Süchteln hatte viel zu bieten

(Fotoserie) Die Süchelner Wetterbestellung bei Petrus war eindeutig ein Direktkontakt und bescherte den Jecken einen fantastischen Rosenmontagszug. Aus rund 1.700 Zugteilnehmern bildete sich der närrische Lindwurm, der durch die Straßen und vorbei an tausenden von verkleideten Zuggästen zog.

Viersen-Süchteln – Der Süchtelner Rosenmontagszug war auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes. Fast 1.700 Zugteilnehmer, 80 Zugnummern und eine 3,3 Kilometer lange Strecke, die auf der überragend geschmückten Friedensstraße endet. Süchteln hat ein besonderes Flair und das präsentiert der grüne Stadtteil auch im Karneval. Pünktlich gestartet, zog in diesem Jahr trotz großer Kälte auch die Sonne mit und schaute auf die Karnevalisten herab, die über die Hindenburgstraße zur Düsseldorfer Straße, über den Lindenplatz und die Blumenstraße zogen.

Auf der Hochstraße warteten geduldig das Viersener, Dülkener und das Boisheimer Prinzenpaar gemeinsam mit dem Festausschuss Süchtelner Karneval, gut sichtbar erhöht auf einer Bühne, auf die zahlreichen Narren, die hier ihre Aufwartung machten. Für den Boisheimer Prinzen gab es heute zusätzlich immer wieder ein liebevolles Ständchen, denn Marko Dillikrath feierte gestern seinen 50. Geburtstag.

Mit roten Zöpfen begeisterte das St. Irmgardis-Krankenhaus als Pippi-Langstrumpf, Johnny Thep & Co kamen als Astronauten, wandelnde Weihnachtsbäume des Freundeskreises Herzblut wechselten sich mit Panda-Bären von Los Garagenbier ab. Wickie und die starken Mannkeys oder lodernde Flammen vom Freundeskreis Mann-o-Mann tanzten durch die Straßen, während der Freundeskreis Schützen & Co. KG direkt ein ganzes Racing Team dabei hatte. Fleißiger Zugteilnehmer auch der Freundeskreis Heesen-Hirschmüller, der sein Gefängnis, in dem die Damen auf die Herren aufpassten, mit nach Süchteln gebracht hatte. Die Jecken Hööhner hatten jeck und sexy die passende Musik im Gepäck, die Tüüt Pott 1925 Süchteln Vorst e. V. war vogelfrei als Papagei – natürlich mit ihren Panhas-Bräter. Seit bereits über 30 Jahren warten die Zugteilnehmer auf diese besondere Tradition. Die Echten Fründe 2014 hatte es diesen Jahr auf den Bauernhof verschlagen, passend zum Freundeskreis Poschmanns, die „alle einen Vogel hatten“.

Das Highlight waren aber gewohnt die Prinzenpaare, die in diesem Jahr, vertreten durch das Kinderprinzenpaar Fabrice I. und Deborah I. sowie das „große“ Prinzenpaar Marc I. und Lara I. mit beiden Händen die Karnevalisten mit Süßem versorgten und dem Zug die Krone aufsetzen. (dt)

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Foto: Martin Häming