Welche Zukunft wollen wir? Realschüler entwickeln Ideen für Klimaschutzprojekte

Schülerinnen und Schüler der Johannes-Kepler-Realschule in Süchteln haben jetzt in einer Zukunftswerkstatt Ideen für Klimaschutzprojekte entwickelt.

Viersen – Organisiert wurde die Veranstaltung von der städtischen Stabsstelle für Klimaschutz und dem Beratungsbüro „energielenker“. Die Ergebnisse sollen in Überlegungen zum Klimaschutzprojekt der Stadt Viersen einfließen.

Die Mädchen und Jungen der 10. Klasse setzten sich in sieben Gruppen mit den Themen Müll, Fleischkonsum und Mobilität auseinander. Zunächst stellten die Jugendlichen fest, an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf sehen. Dann entstanden konkrete Überlegungen für Änderungen vor Ort, aber auch weitreichende Zukunftsvisionen. Beispielsweise der Einfall, mit einem Getränkespender und einem Unverpackt-Kiosk im Schulgebäude Verpackungen zu vermeiden. Eine andere Gruppe widmete sich kritisch der Massentierhaltung und dem aktuellen Fleischkonsum.

Die Schülerinnen und Schüler sollten ihrer Vorstellungskraft keine Grenzen setzen. So entstanden Ideen zu solarbetriebene Laternen, zu fliegenden und solarbetriebenen Autos oder zu Zügen, die in vaccuumierten unterirdischen Röhren oder auf einer Magnetschiene fahren. Gemeinsames Ziel war es, mehr Platz und Komfort für Zufußgehende und Radfahrende zu schaffen, klimafreundlichen Fortbewegungsformen zu fördern sowie Müll zu vermeiden.“ (opm)

Foto: Stadt Viersen

 

6 Kommentare

  1. Da können die Anwohner der Von-Hagen-Straße, der Friedensstraße, der Vereinsstraße ja gespannt sein,
    was die Schüler der 10. Klasse zum Thema Mobilität herausgefunden haben?
    Verbesserungsbedarf besteht auf jeden Fall beim täglichen Shuttle-Service der Eltern!
    Alle wollen zur zurück zur Natur, nur die wenigsten Schüler zu Fuß!

  2. Totales Verhalten Schizophrener Vorstellungen mit kreativen und euphorischer Verfolgungswahn alleine mit diese Gedanken zu spielen, wenn man schon von den Grundschulen geschweige Hauptschulen oder Gymnasien den An- und Abreiseverkehr sieht, jeden Tag. Hier muss der Anfang gemacht werden. Täglich Staus, Verkehrsgefährdung nur um das die Eltern ihre Kinder zur Schule bringen, und abholen.
    Das haben alle vor 50 bis 60 Jahren keiner gemacht! Lärmbelästigung und Staus.
    In Köln ist das gelöst, da kann keiner in der nähe der Schulen Fahren mit Auto Verboten, die haben Lösungen gefunden.
    Hier bei uns hat keiner nicht mal einer Idee in Viersen, um diese Verkehrssituationen zu lösen. Alle sind Machtlos.
    Wenn ihr Schüler diesen Lösungsvorschlag macht, würde ich um jeden Preis euere Meinung sein. Alles andere ist völliger Quatsch.
    Siehe Mc Donald´s Restaurant wo die Teens Essen gehen, alle Straßen in der Nähe voll Müll. Sogar einfach aus dem Auto geworfen.
    Hier fängt man mit Müll an. Da will keiner was von Wissen.

    1. Ist das Deutsch schon so verdorben,
      Daß man’s kaum noch schreiben kann?
      Oder ist es ausgestorben,
      Daß man’s spricht nur dann und wann?
      (Hoffmann von Fallersleben, (1798 – 1874))

  3. Es braucht keine „Hyper-Sience-Fiction-Utopien“, um Klimaschutz zu verwirklichen.

    Statt Auto einfach Fahrrad oder zu Fuß.
    Muss es jährlich das neueste Smartphone sein ( tonnenweise vermeidbarer E-Schrott ).
    Kippen in den Müll, nicht auf Gehwegen etc., etc.!

    Die Produktion der utopischen Ideen verbraucht auch Energie und erzeugt Müll. Manchmal hilft auch der einfachste Weg :

    Jeder kehre vor der eigenen Tür und die Welt ist sauber !

    1. @Opi
      „Jeder kehre vor der eigenen Tür und die Welt ist sauber!“
      Auch das “ vor der eigen Haustür kehren“ machen viele Anwohner im Bereich der
      Johannes-Kepler-Realschule, und man glaubt gar nicht was alles so an “ Schülermüll “
      gefunden wird, vom Pausenbrot bis zur Kippe ist alles dabei!
      Und noch mehr!

      1. Das bekräftigt ja meine Aussage. Genau diese Schüler als Verursacher sollten erstmal lernen ihrer Umwelt den entsprechenden Respekt zu zollen, bevor sie aufgefordert werden Zukunftsmusik zu spielen.

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