Wetter lässt städtische Grünflächen „explodieren“

Die von der Stadt Viersen anlässlich des Projekts „Zukunft Stadtgrün“ angelegten Blühstreifen profitieren von der aktuellen Wetterlage. Der Mix aus Sonne und Regen führt derzeit zu einem enormen Pflanzenwachstum in den städtischen Grünanlagen. Zugleich steigt der Aufwand, der nötig ist, um Staudenbeete und Parkanlagen von unerwünschtem Grün freizuhalten.

Viersen – Auf den zahlreichen neu angelegten Blühstreifen und Wildblumenwiesen im Stadtgebiet ist Wildwuchs durchaus gewollt. Ihr ökologischer Wert erschließt sich nicht allen auf den ersten Blick, doch hinter der „wilden“
Optik verbirgt sich wertvoller Lebensraum für Falter, Bienen und zahlreiche andere Insektenarten.

Was für die Entwicklung und den Artenreichtum der Blühstreifen ein Segen ist, führt in Staudenbeeten und Parkanlagen zu einem enormen gartenpflegerischen Mehraufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün.

Nicole Strucken von den Städtischen Betrieben wirbt um Verständnis bei den Viersenerinnen und Viersenern: „Die Kolleginnen und Kollegen sind in diesen Tagen mit vollem Einsatz bei der Sache. Dennoch kann es ein wenig dauern, bis wir die unerwünschten Folgen dieser im Grunde höchst erfreulichen Laune der Natur wieder ausgeglichen haben.“ (opm/paz)

Sieht wild aus, ist aus ökologischer Sicht aber ein Glücksfall: Üppig wuchernde Blühstreifen rund um das Siegfried-Denkmal an der Dülkener Stadtmauer. Foto: Andreas Gooßen