„Wichtige Arbeit zur Eindämmung des Virus'“ – Landrat Dr. Coenen spricht mit Helfern am Corona-Untersuchungszentrum

Es dauert keine Stunde … und aus dem Parkplatz an der Viersener Festhalle ist das Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) des Kreises Viersen geworden. Nach rund einem Monat im Einsatz haben die Helfer der Freiwilligen Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes längst Routine beim Auf- und Abbau entwickelt.

Viersen/Kreis Viersen – Täglich wechselt der Standort zwischen Viersen, Kempen, Nettetal und Willich. Routine ja, Ermüdungserscheinungen aber nicht. Neben den ehrenamtlichen Kräften arbeiten Ärzte, Arzthelferinnen und –helfer und freiwillige Helfer aus der Kreisverwaltung am CUZ Hand in Hand. „Ihr Einsatz ist nicht selbstverständlich. Sie kommen hier in Kontakt mit Personen, die Symptome einer Erkrankung aufweisen“, betont Landrat Dr. Andreas Coenen bei seinem Besuch im CUZ in Viersen. „Ihre Arbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Virus‘.“

Zum einen werden durch die Testung im CUZ Personen identifiziert, die das Virus in sich tragen. Ein zweiter Vorteil: Wer am CUZ getestet wird, muss für den Test keine Arztpraxis aufsuchen, wo er mit weiteren Patienten in Kontakt kommt. Stellvertretend für die vielen Einsatzkräfte bedankte sich der Landrat bei Thomas Schöne und Achim Bremer, den Leitern des Einsatzdienstes der Malteser, mit süßer „Nervennahrung“ für das Team und wünschte „schöne und vor allem ruhige Ostertage.“

Rund 1.300 Tests in vier Wochen
In den vier Wochen, die das CUZ im Einsatz ist, gab es rund 1.300 Testverfahren. Positiv auf das Coronavirus wurden acht Prozent getestet. Der Kreis Viersen kann ab sofort noch intensiver testen: Angeschlossen an das CUZ ist seit dieser Woche ein mobiles Screeningfahrzeug. Damit testen der Kreis Viersen, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Kreis Viersen und die Kräfte der Hilfsorganisationen gezielt Bewohner, aber auch Mitarbeiter in Seniorenheimen. So sollen vor allem „stumme Träger“ des Virus – also Betroffene ohne Symptome – frühzeitig erkannt und von den anderen Personen isoliert werden. „Die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv“, sagt Rainer Höckels, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz. „Beim ersten Einsatz in einer Kempener Einrichtung haben wir mehr als 300 Personen getestet.“ Die Ergebnisse der Labore treffen in den kommenden Tagen ein.


Landrat Dr. Andreas Coenen (l.) zu Gast am Corona Untersuchungszentrum (CUZ) des Kreises Viersen vor der Viersener Festhalle mit Rainer Höckels (2.v.l), Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, sowie Achim Bremer (3.v.l.) und Thomas Schöne (4.v.l.), beide Leiter des Einsatzdienstes der Malteser, und den Helfern des CUZ. Foto: Kreis Viersen