Wie lange Coronaviren auf Oberflächen überleben

Kupfer, Papier oder Edelstahl – #Coronaviren überleben laut aktuellen Studien unterschiedlich lange auf den verschiedenen Oberflächen. Bis zu 72 Stunden kann das Virus aktiv sein – auf welchen Flächen wie lange genau, das haben wir Ihnen zusammengestellt.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Ratgeber – Auf Plastik und Kunststoff oder Edelstahl fühlen sich Coronaviren wohl, denn hier sind sie sogar bis zu 72 Stunden ansteckend. Anders ist es auf Kupfer, darunter Münzen, auf denen die Viren eine maximale Lebensdauer von 4 Stunden erwartet und selbst auf Papier ist bis zu 24 Stunden eine Gefahr gegeben.

Den größten Übertragungsweg stellt allerdings die sogenannte Tröpfcheninfektion dar, bei welcher das Coronavirus über die Luft weitergegeben wird. Rund einen Meter fliegen diese Tröpfchen weit, allerdings überleben die Viren bis zu drei Stunden innerhalb dieser Tröpfchen – Grund genug den Abstand von 1,50 m, eher 2 m unbedingt überall einzuhalten.

Bisher wurden keine Fälle bekannt, bei denen nachweislich eine Infektion durch den Kontakt mit Oberflächen stattgefunden hat, doch es ist möglich und wer weiß schon, wo wir einem Virus begegnet.

Quellen: The New England Journal of Medicine, Bundesinstitut für Risikobewertung, Robert Koch Institut, Studie des US National Institutes of Health (NIH)

Hände waschen nicht vergessen
Coronaviren reagieren empfindlich auf fettlösende Substanzen, deshalb ist das regelmäßige Waschen der Hände mit Seife wichtig, welches immer wieder als Hygienemaßnahme Nr. 1 empfohlen wird. Durch Seife, Alkohol oder Tenside wird die Virusoberfläche geschädigt und das Virus inaktiviert, weshalb auch für den Geschirrspüler zurzeit ein Programm von 60 Grad oder höher von renommierten Wissenschaftlern empfohlen wird.

Was mit Wärme funktioniert, ist allerdings im Kältebereich nicht hilfreich. Die bisher bekannten Coronaviren können bis zu zwei Jahre sogar bei minus 20 Grad überleben. (ea)


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