Wie man Kindern im Teenageralter beim Englischlernen hilft

Englisch ist eine Sprache, die eigentlich jeder Mensch auf der Welt können sollte und infolgedessen müssen Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder die Sprache zumindest zu einem gewissen Grad beherrschen. Gerade im Teenageralter fehlt es jedoch oftmals an Motivation, da Kinder durch die Pubertät gehen und sich infolgedessen lieber mit anderen Dingen beschäftigen.

Service – Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um seine Kinder beim Englischlernen zu unterstützen und einige davon möchten wir hier zeigen.

Individuelle Nachhilfe wirkt Wunder

Es gibt zahlreiche Kinder in Deutschland, die Nachhilfe in Anspruch nehmen, aber oftmals erfolgt der Nachhilfeunterricht in kleineren Gruppen, was dem Lernerfolg schaden kann. Stattdessen sollten Eltern bei Teenagern lieber auf individuelle Nachhilfe setzen, denn auf diese Weise kann sich die Nachhilfelehrkraft an das Lernniveau und die Persönlichkeit der lernenden Person anpassen. Da es selbst für Hallo auf Englisch verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten gibt, muss die Nachhilfelehrkraft selbstverständlich hinreichende Kompetenzen mitbringen. Ob solche vorliegen, lässt sich aber zumindest auf Nachhilfeportalen leicht überprüfen.

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Apps eignen sich gut als Ergänzung

Das Tolle an Apps zum Englischlernen ist, dass das Lernen im Regelfall auf spielerische Weise erfolgt und gerade Teenager haben infolgedessen mehr Freude daran, sich aktiv mit der Sprache zu befassen. Allerdings sind die meisten Apps erst dann eine große Hilfe, wenn sie in der kostenpflichtigen Version erworben oder zusätzliche Inhalte freigeschaltet werden. Fakt ist, dass Apps ein integraler Bestandteil unseres Lebens sind und sogenannte Lern-Apps bilden hierbei keine Ausnahme. Menschen aller Altersklassen können von ihnen profitieren, aber im Regelfall eignen sie sich eher als Ergänzung zum Englischlernen und eine Kombination mit Nachhilfe oder „klassischem“ Unterricht ist am erfolgversprechendsten.

Professionelle Sprachkurse sind nie verkehrt

Obwohl das Englischlernen in deutschen Schulen zum Unterricht dazugehört, schaffen es nur die wenigsten, nennenswerte Englischkenntnisse zu erwerben und Eltern sollten infolgedessen einen professionellen Sprachkurs in Erwägung ziehen. Ein solcher Sprachkurs ist zwar mit hohen Kosten verbunden, aber die Lernenden werden gefördert und können gegebenenfalls sogar ein Zertifikat erwerben. Tatsächlich ist ein solches Zertifikat oftmals sogar besser als ein Schulabschluss und eine gute Englischnote, da viele Arbeitgeber – sowohl in Deutschland als auch im Ausland – großen Wert auf international anerkannte Nachweise legen.

Musik kann beim Lernen unterstützen

Musik hören und gleichzeitig Englisch lernen? Das ist eine Methode, die sich viele Jugendliche vorstellen können, denn ein Interesse an englischsprachiger Musik ist im Teenageralter meist ohnehin gegeben. Unter anderem das Lernen im Radio stellt eine potenzielle Option dar, aber auch Alternativen zu Musik wie beispielsweise Podcasts sind eine interessante Wahl. Des Weiteren gibt es sogenannte Audiosprachkurse und viele davon haben sogar musikalische Elemente. Das Lernen mit Musik bietet sich für Englischlernende aller Niveaus an und auch Teenager mit guten Englischkenntnissen können von dieser Methode profitieren.

Realistische Ziele sind am besten

Noch immer gibt es viele Eltern, die ihre Kinder beim Sprachenlernen unter Druck setzen und unrealistische Ziele haben. Das ist jedoch nicht gut und kann schnell der Motivation des Teenagers schaden. Eltern sollten stattdessen realistische Ziele verfolgen und die Fortschritte ihrer Kinder loben, denn das wirkt sich im Regelfall positiv auf den Ehrgeiz aus. (opm/paz)