Wie Viersen dem Klimawandel begegnen will

Um sich für die Herausforderungen des Klimawandels zu wappnen, arbeitet die Stadt Viersen derzeit an der Erstellung eines Gesamtkonzepts zur Klimafolgenanpassung.

Viersen – Einen Förderantrag zum geplanten Programm „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ bewilligte jetzt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Das Projekt mit Gesamtkosten von knapp 147.000 Euro wird nun vom Bund mit 85 Prozent, annähernd 125.000 Euro, bezuschusst.

Ziel des vom Bund geförderten Programms ist es, Maßnahmen zu entwickeln, mit deren Hilfe sich die Stadt für zukünftige Auswirkungen des Klimawandels rüsten kann. Es gilt, Klimawandelfolgen wie Starkregen, Hitze und Dürreperioden möglichst unbeschadet zu überstehen. Damit die Stadt für ihre Bewohnerinnen und Bewohner auch in Zukunft lebenswert bleibt, sollen Personen-, Sach- und Vermögensschäden unbedingt vermieden werden.

Ein erster konkreter Schritt wird die Entwicklung von Gefahrenkarten sein. Diese sollen helfen, die Risiken bestimmter Standorte im Hinblick auf Extremwetter-Ereignisse besser einzuschätzen. Gefunden werden sollen außerdem Ansätze für eine zukünftige „klimasensible“ Stadtentwicklung und Handlungsempfehlungen für die Viersenerinnen und Viersener.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. (paz)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming