„Wir lieben Helenabrunn“ – Die Ummer Schützen und eine Liebeserklärung der besonderen Art

Erst am gestrigen Abend zog die Schlechtwetterfront über Deutschland, Petrus hatte es gut mit den Ummer Schützen gemeint und ließ bei der großen Parade die Sonne strahlen.

Viersen-Ummer – Schließlich hatte König Stefan Ungerechts mit Königin Mirjam lange warten müssen auf ihr fantastisches Schützenwochenende, zwei Jahre mittlerweile war es her, dass der König beim Patronatsfest der Bruderschaft mit dem 143. Schuss den Vogel herunterholte und sich damit die Königswürde sicherte. Ihm zur Seite von der Schützenbruderschaft St. Helena Viersen-Ummer standen und stehen ihm die Ministerpaare Stefan Bohnen mit Julia und Hermann Josef Theveßen mit Dorothee. Weil damit der Vorstand der Bruderschaft in diesem Jahr den König unterstützte, vertrat der stellvertretende Präsident Norbert Dörenkamp den Präsidenten Hermann Josef Theveßen.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Heute Abend endet zwar das diesjährige Schützen- und Heimatfest am Ummer Marktplatz mit dem Dorfabend ab 19.30 Uhr im Festzelt, doch die Schützen können auf erfolgreiche Tage mit einer starken Gemeinschaft zurückblicken. Nicht nur, dass im Bereich Ummer und Helenabrunn nun zahlreiche Kindergartenkinder stolz einen Anstecker des Königshauses tragen, denn im Vorfeld hatte das Königshaus traditionell (seit 16 Jahren) die Kindergärten besucht, auch mit ihrem unkonventionellen Kleidungsstil auf den Veranstaltungen ohne Uniform waren haben sie die Herzen erobert. „Wir lieben Helenabrunn“ war auf den T-Shirts zu lesen, eine Liebeserklärung der besonderen Art.
Ausgezeichnet wurde Willi Zellkes für seine Verdienst in der Bruderschaft nicht nur als gute Seele des hiesigen Brauchtums, sondern auch für seine leidenschaftliche Arbeit für das Hilfsprojekt einer Blindenschule in Indien.

Neu im Ummer stellte sich in diesem Jahr die Gruppe „Bataillon 18“ unter dem Hauptmann Martin Rauen vor. Der neue Zug Jugendlicher von 16 bis 20 Jahren und schwarzer Hose mit Hosenträgern besteht zurzeit aus neun Jugendlichen. Bereits bei der gerade erst stattgefundenen Höfetour hatten sie fleißig Hand angelegt. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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