Wirtschaftsförderung bleibt wichtiger Standortfaktor

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung Paul Mackes (CDU) sieht aktuell die Möglichkeit, Strukturen und Prozesse im Fachbereich Wirtschaftsförderung weiter zu optimieren.

Viersen – „Durch den Weggang von Herrn Küppers bietet sich die Möglichkeit, Prozesse und Organisation noch einmal zu hinterfragen. Die Arbeit der Wirtschaftsförderung ist hervorragend, aber getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ möchten wir anregen, das sich die Verwaltung einmal mit verschiedenen Varianten beschäftigt“ erläutert Mackes. Welche Varianten das sein könnten hat die CDU ebenfalls in einem Antrag skizziert. „Das reicht von der einfachen Variante die Fachbereichsleitung neu zu besetzen, über eine Ausgliederung des gesamten Fachbereichs in eine eigene Gesellschaft, bis hin zur Integration des gesamten Fachbereichs in bestehende städtische Gesellschaften wie beispielsweise von der Fraktion-FürVIE vorgeschlagen. Wir möchten das ergebnisoffen diskutieren, um vielleicht eine noch bessere und noch schlagkräftigere Wirtschaftsförderung für unsere Stadt Viersen zu bekommen“ so Mackes weiter.

Das dieser Prozess unter Umständen auch Zeit und Geld erfordert, darüber ist sich Mackes im Klaren. „Gerade bei Veränderungen im Rahmen von Gesellschaftsformen sind eine Reihe von rechtlichen und steuerlichen Themen zu beachten, die ggfs. auch externen Sachverstand erfordern. Gründlichkeit geht hier vor Schnelligkeit, lautet meine Devise“ sagt Mackes. Dass der Fachbereich nicht führungslos in dieser Zeit bleibt, ist durch die zuständige „Dezernentin“ gewährleistet. „Da sehe ich solange die Bürgermeisterin in der Pflicht, die den Fachbereich vor einiger Zeit zur Chefsache gemacht hat. Die hochmotivierte und engagierte Truppe der Wirtschaftsförderung wird ihr diese Aufgabe aber sicher leicht machen“ ist sich Mackes sicher.

Foto: Rheinischer Spiegel