Wissenschaft ratlos: Unsichtbare Spuren außerirdischen Lebens in Viersen?

Nach dem Fund von möglichen ersten Spuren außerirdischen Lebens in Viersen, rüstet sich die Stadt für das Eintreffen von Wissenschaftlern und UFO-Jägern aus der ganzen Welt.

Viersen – Hella Wahn (56) zittert, wenn sie von dem geheimnisvollen Ereignis erzählt. Auf dem Weg von Süchteln nach Viersen ereignet sich das Unfassbare. „Zunächst war da ein Licht, danach erschien dieses Zeichen auf meinem Navigationsgerät“, so Wahn. Eine riesige Blume ist nicht zu übersehen. Wahn hält an, aber auf dem angezeigten Feld ist nichts zu sehen. Die informierten Behörden mahnen zur Geheimhaltung, doch ein Foto der sichtbar-unsichtbaren Zeichen überschwemmt nur wenige Stunden später die sozialen Netzwerke und Foren, alarmiert Wissenschaftler weltweit. Nur mit Schwierigkeiten lassen sich die tausenden von Besuchern bereits seit Tagen hinter den Absperrungen an der Düsseldorfer Straße zurückhalten, viele campieren vor dem Feld. Hunderte von Schildern mit der Aufschrift „Nehmt mich mit“ oder „Viersen geht unter“ wurden von den Neugierigen an den Absperrzäunen angebracht. Daneben Betende, die die Blume als Zeichen extraterrestrischen Lebens sehen.

Kartendaten: Google, DigitalGlobe

In den ersten Foren sprechen Ufojäger bereits weltweit über die Sensation, erste Bustouren werden in die kleine Stadt am Niederrhein angeboten. In diesem Zusammenhang sprachen wir mit Prof. Dr. A. Lien, der seine Arbeit dem Leben auf anderen Planeten gewidmet hat.

Rheinischer Spiegel: „Gibt es bereits erste Erkenntnisse zu den Vorfällen der vergangenen Tage?“
Prof. Dr. A. Lien: „Erste Messungen zeigen eine kosmische Hintergrundstrahlung, weshalb mein Kollege, Physiker I. L. Lusion, in einer gestrigen Expertensitzung die These einer Simulation eingebracht hat. Ausgehend von einer tiefer liegenden Wirklichkeit, die die Relativitätstheorie in Frage stellt, gibt es in diesem Zusammenhang nichts, was eine von Aliens erschaffene Illusion des Universums ausschließen könnte. Die kosmische Hintergrundstrahlung wurde bereits in den 1960er Jahren von Astronomen entdeckt und wir gehen seit einer Forschung 1981 davon aus, dass nach dem Urknall eine Zeitmauer durch das Aufblähen des Universums entstanden ist die die Simulation bis heute unentdeckt ließ. Diese These verfolgen ebenfalls auch Mathematiker weltweit, die von einer künstlichen Sphäre sprechen.“

Rheinischer Spiegel: „Sind Sie der Meinung, dass das seltsame Phänomen mit einem Fehler in einer künstlichen Sphäre zurückzuführen ist?“
Prof. Dr. A. Lien: „Tatsächlich verfolge ich in diesem Zusammenhang die These, dass außerirdisches Leben Viersen besucht hat, aber bereits wieder abgereist ist, da Aliens in einer anderen Zeitebene als wir agieren. Die mysteriösen Nasca-Linien in Peru oder die Statuen der Osterinsel könnten hierzu eine Parallele darstellen. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Volk der Dogon in Mali bereits in den 1930er Jahren über ein ungewöhnlich umfangreiches Wissen über den „Hundsstern“ Sirius verfügte. Der 8,6 Lichtjahre entfernte Sirius, mit einem Alter von etwa 240 Millionen Jahren gehört zu den jungen Sternsystemen. Daten, die die Dogon durch eine außerirdische Zivilisation oder Späh-Sonden erhalten haben könnten.

Wir werden nun eine Strategie zur Auswertung der extraterrestrischen und unsichtbaren Artefakte entwickeln, um Wege zu finden mit einer möglicherweise über Viersen stationierten Sonde Kontakt aufzunehmen. Diese Sonden werden an den sogenannten Lagrange-Punkten von Erde und Sonne/Mond positioniert. Dort, wo sich die Anziehungskräfte der zwei Himmelskörper die Waage halten.
Solche unsichtbaren Nachrichten tauchen mittlerweile immer häufiger auf und sind darauf zurückzuführen, dass die bisherige Kontaktaufnahme durch Signale im Rauschen unserer Frequenzen immer schwieriger wird. Wissenschaftler haben sich auf die Radiowellen-Emission des Wasserstoffs konzentriert, als häufigstes Element im Universum. Bisher war es der Fachwelt allerdings nicht möglich eine Nachricht zu entschlüsseln. Es ist nicht abwegig, dass ohne eine verständliche Antwort eine Kontaktaufnahme in einer anderen Sprache, wie hier eine mögliche Zeichensprache, entwickelt wird.“

In den kommenden Wochen will nun die zusammengestellte Fachkommission ihre Untersuchungen in Viersen ausweiten, während sich eine parallele Gruppe aus Forschern gebildet hat, die die mysteriösen Zeichen als paranormales Phänomen sehen. P. H. Antom, eine der führenden Expertinnen spricht von einem durch Satelliten sichtbar gewordenem Bild aus Ektoplasma. „Solche Materialisationen konnten wir in unseren Forschungen in der Vergangenheit auf eine Lichtempfindlichkeit prüfen, ich würde sogar sagen Ektoplasma ist lichtscheu“, so P. H. Antom. Da der Stoff bei Licht kaum sichtbar wäre, ist laut der Forscherin eine Massen-Illusion entstanden, die Unsichtbarkeit vorgaukelt. „Obwohl die Parapsychologie seit über 120 Jahren in den Forschungen enthalten ist, werden unsere Methoden bis heute nicht von der ‚etablierten‘ Wissenschaft anerkannt“ ergänzt die Forscherin. Zurzeit hofft sie auf eine Erlaubnis den Bereich näher untersuchen zu können um ihre These so zu untermauern. (S. A. Tire)

Achtung Satire! Wir freuen uns, dass Sie geneigter Leser sich bis hierhin in die durchaus existierenden Thesen vertieft haben. Unser Foto ist übrigens tatsächlich echt, so gibt es auch in der Landwirtschaft ideenreiche Hobbykünstler, die uns ein solch ungewöhnliches Foto ermöglichten. Ein Dank geht dafür an den unbekannten Künstler. Doch alles drumherum sollte in Verbindung mit Viersen Ihren Tag mit einem Lächeln beginnen lassen. Ihnen einen schönen und erholsamen Sonntag wünscht das Team des Rheinischen Spiegels! (dt)