WWF Earth Hour am 28. März: Wir machen mit! Sie auch?

Am 28. März gehen auf der Erde die Lichter aus. Zumindest für eine Stunde von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Dann wird auch der Rheinische Spiegel, gemeinsam mit zahlreichen Städten, Unternehmen und Privatpersonen, eine Stunde lang das Licht als globales Zeichen für Klima- und Umweltschutz ausschalten. Sind Sie auch dabei?

Gesellschaft – Wie jedes Jahr seit 2007 fordert die Naturschutzorganisation WWF Menschen weltweit dazu auf, zur WWF Earth Hour eine Stunde lang das Licht auszuschalten – und damit ein globales Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen. Vor allem Wahrzeichen in tausenden Städten werden in Dunkelheit gehüllt: vom Empire State Building in New York über das Opernhaus in Sydney bis zum Brandenburger Tor. Ebenfalls der Rheinische Spiegel und sein Mutterunternehmen, die Iris Kater Verlag & Medien GmbH, werden dabei sein und eine Stunde lang gemeinsam mit der ganzen Welt ein Zeichen setzen.

„Egal ob Eiffelturm oder Empire State Building, diese Wahrzeichen stehen für menschengemachte Schönheit und Ästhetik. Auf der anderen Seite zerstören wir Menschen die Umwelt, sorgen für ein Massenaussterben bei Tieren und Pflanzen und heizen das Klima an. Indem unsere beeindruckenden Bauwerke für eine Stunde dunkel werden, setzen wir auch ein weltweites Signal dafür, dass wir etwas gegen die menschenverursachten Katastrophen auf unserer Erde unternehmen müssen“, so Silke Hahn, WWF-Projektleiterin zur Earth Hour in Deutschland.

Foto: qimono/Pixabay

Laut WWF geht es bei der „Stunde der Erde“ darum, das Bewusstsein für die Umwelt und den Klimaschutz zu stärken – und das nicht nur für 60 Minuten, sondern bestenfalls weit darüber hinaus. Der WWF möchte den Fokus auf das Wesentliche lenken: Jeder kann im Alltag etwas zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, vom Einkauf regionaler und saisonaler Lebensmitteln und weniger Fleisch bis zum politischen Engagement für eine gesunde Umwelt. Zudem soll „den Mächtigen der Welt“ verdeutlicht werden, dass sie alles tun müssen, um die Erderhitzung auf 1,5° zu begrenzen.

Als erste Stadt der Welt hatte Sydney 2007 seine Wahrzeichen im Dunkeln gelassen, mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte waren beteiligt. Immer mehr Städte auf allen Kontinenten folgten in den nächsten Jahren, mittlerweile gilt die Earth Hour als weltweit größte Umweltaktion. An einem festgelegten Tag gehen jedes Jahr um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Den Start macht meist Samoa, ihren Abschluss findet die Aktion dann in der Regel auf den Cookinseln. Zum zehnjährigen Jubiläum 2016 blieben hierzulande bekannte Bauwerke für eine Stunde unbeleuchtet, darunter das Brandenburger Tor, der Kölner Dom und die Frauenkirche in München.

Seit 2010 beteiligt sich auch Deutschland an der Umweltaktion. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 398 Städte und Gemeinden. Ein absoluter Rekord. In diesem Jahr haben sich bisher 175 Städte und Gemeinden angemeldet. Deutschlandkarte: https://www.wwf.de/earthhour/