Zentrale Anlaufstelle: Erster Blick ins künftige „Süchtelnbüro“ an der Tönisvorster Straße

Der Raum ist frisch angemietet, Renovierung und Einrichtung stehen noch aus: Die Stadt Viersen hat gestern zum ersten Mal die Türen des Süchtelnbüros für die Öffentlichkeit geöffnet. Schon im August soll das Büro regelmäßige Sprechzeiten anbieten.

Viersen-Süchteln – Genau wie in der Südstadt und in Dülken gibt es künftig in Süchteln ein Büro als zentrale Anlauf- und Informationsstelle. Hier werden die Maßnahmen aus dem integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (Insek) begleitet. Das Insek-Maßnahmenpaket ist gemeinsam mit vielen Süchtelner Bürgerinnen und Bürgern entwickelt worden. Nun geht es daran, dieses Paket über mehrere Jahre hinweg umzusetzen. Ein erster Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung macht es möglich, das Büro zu mieten. Zwei konkrete Angebote stehen bereits.

Das Hof- und Fassadenprogramm hält Zuschüsse für Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Gestaltung ihrer Häuser bereit. Um die Abwicklung wird sich das Architekturbüro HJP aus Aachen kümmern. Die Aachener haben bereits die Programme in Dülken und in der Südstadt betreut. Der zweite Bereich ist der sogenannte Verfügungsfonds. Dabei geht es um die Unterstützung von Bauprojekten. Hier beabsichtigt die Stadt, das Büro Stadt und Handel zu beauftragen. Das Vergabeverfahren nach EU-Recht ist allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen.

Nach den Sommerferien soll die erste Stadtteilkonferenz Süchteln stattfinden. Hier werden alle zukünftigen Maßnahmen und die Mitmachangebote noch einmal vorgestellt. Anfang 2020 soll es wieder Workshops geben. Dabei wird es zunächst um die Umgestaltung der Innenstadt gehen. Hier stehen keine Großprojekte auf dem Programm, sondern punktuelle Aufwertungen kleiner Bereiche.

Foto: Rheinischer Spiegel/oj