ZUKUNFTS-Campus: Spielerischer Zugang zur digitalen Welt

Einen Tag lang drehte sich im ZUKUNFTS-Campus alles um das Thema Finanzen. Die heimlichen Stars allerdings waren die Schüler der Süchtelner Brüder-Grimm-Schule, die ihre Programmiererfolge mit dem „Calliope“, einem Minicomputer, vorstellten.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – Ganz im Zeichen des Geldes stand der Samstag im ZUKUNFTS-Campus. Während die Volksbank Viersen mit einem Expertenteam alle Fragen rund um die Finanzen ausführlich und verständlich beantwortete, präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule die Ergebnisse eines Workshops mit Robin Leuring. Im Mittelpunkt stand der Minicomputer „Calliope“, mit dem schon Grundschüler das erste Programmieren erlernen können. Mit diesem Computer möchten die Hersteller langfristig mehr digitale Inhalte an den Schulen vermitteln sowie Kreativität und Kompetenzen fördern.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

„Über das Thema ‚Digitale Bildung‘ wird aktuell viel und kontrovers diskutiert und geschrieben. Fast täglich können wir der Presse Forderungen aus Politik und Wirtschaft entnehmen, das Thema flächendeckend in den Grundschulen platzieren zu wollen. Auf der anderen Seite melden sich auch namhafte Kritiker zu Wort, die mit nachvollziehbaren Argumenten vor den möglichen Gefahren einer zu frühen Konfrontation von Kindern und Jugendlichen warnen. Das Thema verdient also eine besondere Aufmerksamkeit“, so die Ideengeber.

„Denn unabhängig von diesen Diskussionen ist die digitale Welt bereits tief in den Alltag unserer Gesellschaft vorgedrungen. Und so gibt es deshalb auch bereits einige Bundesländer und Initiativen, die einfach damit angefangen haben, Erfahrungen im Bereich der informatischen Bildung gerade in Grundschulen zu sammeln.“ Lehrreiche Erfahrungen, die auch von den Süchtelner Schülern gemacht wurden auf ihrem erfolgreichen Weg in die digitale Welt. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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