Zwei Sieger und viele Gewinner – 32. Ausgabe der Viersener Oldtimerrallye unter Corona-Bedingungen

Die 32. Ausgabe der Viersener Oldtimerrallye war ein besonderes Ereignis: Corona-bedingt fand sie über einen Zeitraum von einem Monat statt – und am Ende gab es zwei Siegerteams. Zum ersten Mal schaffte es dabei Motorradfahrer an die Spitze. 143 Teams hatten sich angemeldet, von denen die Hälfte noch nie an der Viersener Veranstaltung teilgenommen hatten.

Viersen – Statt eines Ein-Tages-Events konnten die Teams die Aufgaben in der Zeit vom 11. Juli bis 9. August 2020 bewältigen. 12 Fragen, 12 Suchbilder und 6 Zusatzfragen waren auf www.oldtimer-viersen.de veröffentlicht. Die Strecke führte über 60 Kilometer, Ziel war das Labyrinth am Hohen Busch – im geographischen Mittelpunkt der Stadt Viersen.

73 Teams reichten eine komplette Bordkarte ein und kamen in die Endausscheidung. Sowohl das Team Poscher mit dem Motorrad als auch das Auto-Team Jaekel hatten am Ende null Strafpunkte auf dem Konto. Beide Mannschaften beantworteten 5 der 6 Zusatzfragen. Damit sicherten sie sich den Gesamtsieg.

Foto: privat

„Dies ist ein voller Erfolg für unseren hochkarätigen Veranstaltungsliebling“, sagte Andreas Bach von der Arbeitsgemeinschaft Viersener Oldtimerrallye. Holger Keller vom Citymanagement der städtischen Wirtschaftsförderung Viersen pflichtete dem bei: „Wir gratulieren den Siegerteams und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Wir freuen uns, dass zum ersten Mal ein Motorradteam an der Spitze ist. Die Rallyeunterlagen sind für Zweiradfahrer besonders schwierig zu handhaben.“

Unter den Teams, die 2020 neu dabei waren, fanden sich viele auswärtige Interessierte. Holger Keller sagte dazu: „Wir gehen davon aus, dass wir durch die diesjährige Ausfahrt einige neue Freunde gewinnen konnten.“ Aber auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die schon in den Vorjahren bei der Viersener Oldtimerrallye mitgefahren waren, freuten sich über das Angebot: „Die Teams hatten viel Spaß bei der etwas anderen Ausfahrt und haben uns das per E-Mail oder persönlich zurückgemeldet.“

Die Organisatoren nehmen an, dass über die angemeldeten Teams hinaus noch weitere Oldtimerfreunde und -freundinnen die Ausfahrt genossen und Aufgaben gelöst haben. Die Rallyeunterlagen wurden innerhalb eines Monats mehr als 700 Mal abgerufen.

Für 2021 hoffen die Veranstalter wieder auf eine Oldtimerrallye als Gemeinschaftsereignis. Dazu gehören beispielsweise der Start vor Zuschauerinnen und Zuschauern an der Remigiuskirche ebenso wie die Abschlussveranstaltung mit Ehrung der Siegerinnen und Sieger. Im Bordbuch der 32. Rallye stand dazu: „Wer 2020 übersteht, schafft auch 2021.“