Zyklon „Amphan“: Große Herausforderungen angesichts der Katastrophe in der Katastrophe

Nach den Verwüstungen in Indien und Bangladesch durch den Zyklon „Amphan“ planen Organisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ Nothilfe-Projekte unter Integration von Vorsorgemaßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie.

Welt – Etwa drei Millionen Menschen konnten in Schutzräumen untergebracht werden, bevor der Zyklon auf Land traf. Das hat den Verlust von Menschenleben reduziert. Nun aber stellt die erforderliche Nothilfe unter Corona-Bedingungen Helferinnen und Helfer vor enorme Herausforderungen: Hilfsmaßnahmen müssen so geplant werden, dass eine Verbreitung des Virus weiterhin eingedämmt wird, vor allem an Orten, wo dies nahezu unmöglich scheint, wie im größten Flüchtlingscamp der Welt in Cox’s Bazar/Bangladesch.

Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen in den Projekten erfordert ein Mehr an Geld für diese Projekte. Daher ruft „Aktion Deutschland Hilft“ zu Spenden für die Betroffenen des Zyklons Amphan auf.

Stichwort „Zyklon Indien/Bangladesch“
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft) Spendenhotline: 0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)
Charity SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden
(10EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 9,83 EUR)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

Foto: obs/Aktion Deutschland Hilft e.V./ADRA/Indien

„Auch in Indien und Bangladesch gelten strenge Quarantäneauflagen. Vorsorgemaßnahmen und eine schnelle Katastrophenhilfe sind durch die Beschränkungen aber nur schwer vorstellbar“, berichtet Felix Neuhaus, Koordinator für humanitäre Hilfe bei AWO International. „Hinzu kommt die berechtigte Sorge, dass die Folgen so einer Naturkatastrophe die Verbreitung von COVID-19 maßgeblich beschleunigen und das Virus noch unkontrollierbarer machen.“

Es ist zu erwarten, dass COVID-19 noch auf lange Sicht die hier dringend benötigte Not- und Katastrophenhilfe beeinträchtigen wird. „Die bevorstehende Zyklonsaison birgt für viele Länder nun das Risiko einer doppelten oder mehrfachen Katastrophe. Und wir sollten nicht warten, bis diese mehrfache Belastung da ist. Hier brauchen wir eine starke Katastrophenvorsorge und müssen jetzt alles tun, um die Menschen bestmöglich auf mögliche Krisen vorzubereiten, um so Leid zu mindern“, betont Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“.

Quelle: Aktion Deutschland Hilft e.V.