Am vergangenen Wochenende passierte auf dem Spielplatz am Konrad-Adenauer-Ring in Viersen das, wovor sich alle Eltern fürchten: Die fünfjährige Mia verletzte sich schwer an einer Glasscherbe, die achtlos im Sand liegen gelassen wurde.
Ein Appell von RS-Redakteur Dirk Mueller
Viersen – Beim fröhlichen Spielen griff am Wochenende die kleine Mia in den Sand – und zog ihre kleine Hand blutend zurück. Der Nachmittag, der voller Lachen und Unbeschwertheit hätte sein sollen, endete für Mia im Krankenhaus mit einer schmerzhaften Behandlung und großer Angst.
Dieser Vorfall ist leider kein Einzelfall. Immer wieder werden auf unseren Spielplätzen Flaschen, Zigarettenstummel oder anderer Müll gefunden. Was für manche eine achtlose Handlung ist, bedeutet für spielende Kinder eine unmittelbare Gefahr. Scherben schneiden sich tief in Hände und Füße, Zigarettenstummel landen im Mund neugieriger Kleinkinder – die Folgen können dramatisch sein.
Spielplätze sind Rückzugsorte für unsere Kinder. Orte, an denen sie frei, unbeschwert und sicher spielen sollen. Wer hier absichtlich oder fahrlässig Glasflaschen, Zigaretten oder anderen Müll hinterlässt, handelt nicht nur verantwortungslos, sondern verstößt auch gegen das Gesetz. Das vorsätzliche Zurücklassen von Gefahrenquellen wie Glas stellt eine Straftat dar und kann strafrechtlich verfolgt werden.
Es geht hier nicht um Ordnungsliebe oder Sauberkeit – es geht um die Gesundheit und Sicherheit unserer Kleinsten. Jeder von uns trägt Verantwortung, Spielplätze sauber und sicher zu halten. Wer seinen Müll mitnimmt oder in den vorgesehenen Behältern entsorgt, schützt Kinder vor Verletzungen, Angst und Krankenhausaufenthalten. Der Schmerz in Mias Augen sollte uns allen eine Mahnung sein: Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Spielplätze Orte des Lachens bleiben – nicht Orte des Schmerzes. (dm)





