Konzert in St. Remigius

Da in Frankreich des 17. Jahrhunderts weltliche Musikveranstaltungen untersagt waren, entstand die Praxis, die Matutin-Gottesdienste von Gründonnerstag bis Karsamstag musikalisch besonders auszugestalten.

Viersen – Schrittweise wurde während des Gottesdienstes die Kerzen gelöscht, sodass die Feier in völliger Dunkelheit endete – ein berührendes Sinnbild für die völlige Verlassenheit Christi. Diese Tradition wurde namensgebend: Lehrstunden der Finsternis.

Von François Couperin (1668-1733), einem Zeitgenossen Ludwig XIV. sind uns drei „Leçons“ für den „mercredi saint“ überliefert, die hier im Programm erklingen werden. Die Worte der vertonten Klagelieder Jeremias rücken dabei die Geschehnisse der Karwoche ins Bewusstsein. Es musizieren Elisa Rabanus (Sopran), Marina Schuchert (Sopran), Lutz Heiwolt (Gambe) und Michael Park (Truhenorgel).

Palmsonntag, 13. April
17.00 Uhr
Kath. Pfarrkirche St. Remigius
Eintritt frei – es wird kollektiert. (opm)