Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Das pittoreske Duo der beiden japanischen Kirschen hinter dem Schloss Neersen – ist wieder eins.
Willich – Hintergrund: Vor Jahren war einer der beiden Bäume erkrankt und musste leider entfernt werden. Was unter anderem Bürgermeister Christian Pakusch schon immer nicht nur wegen der nun fehlenden Symmetrie im Herzen weh tat. Freilich ist solch eine Anschaffung und Nachpflanzung auch angesichts knapper Stadtfinanzen nicht „mal eben aus der Hüfte“ umgesetzt. Eine Wette brachte die Lösung: Pakusch schloss mit Stadtwerke-Geschäftsführer Tafil Pufja (im Zusammenhang mit Terminen in Sachen Lade-Infrastruktur) eine Wette ab, Einsatz war – eben die japanische Kirsche…
Wettschulden sind Ehrenschulden. Pakusch gewann. Und Pufja zögerte dann auch keine Sekunde, seine Stadtwerke-Wettschulden einzulösen.
Umsetzung dann heute: Experten von Stennes Landschaftsbau rückten mit Baum und Spaten an, um das neue Bäumchen, das eigentlich schon ein stattlicher Baum ist, zu setzen. Pakusch und Pufja legten beim händischen Abladen und Herunterrollen des recht massiven und schweren Wurzelballens dann auch Hand an. Und waren schließlich froh, dass die beiden rumänischen Fachleute Catalin Chichita und Stefan Rotaru Erfahrung darin und Power dafür hatten, das recht massive Wurzelwerk des alten Baumes aus der Erde zu holen und die neue Kirsche zu setzen.
Jetzt ist das Duo tatsächlich wieder eins. Schon jetzt schön. Und in ein paar Jahren wird die (noch) junge und kleine Kirsche die große und ältere auf der anderen Seite sicherlich eingeholt haben. Viele Spaziergänger im Park werden sich dann am symmetrischen Kirschblütenschmuck erfreuen können.
Jede Wette. (opm)





