Mit dem Schlusspfiff am Samstagnachmittag stand fest, dass die Betriebsmannschaft von Lettermann den diesjährigen Irmgardis-Cup für sich entschieden hatte. In einem fairen Finale setzte sich das Team gegen St. Bernhard durch und sicherte sich damit den begehrten Wanderpokal.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen und Martin Häming
Viersen – Auf Rang drei landete die Auswahl der Feuerwehr Viersen. Dahinter reihten sich AGP auf dem vierten Platz, Brüder Grimm auf Rang fünf sowie die Mannschaft von St. Irmgardis ein. Den siebten Platz belegte die inklusive Fußballmannschaft Inter Catenaccio 23, während der Löschzug Süchteln das Turnier auf dem achten Rang abschloss.

Bereits am Vormittag hatte sich die Städtische Sporthalle Löh in Viersen zusehends gefüllt. Was folgte, war ein Turniertag, der von sportlichem Ehrgeiz ebenso geprägt war wie von kollegialer Fairness und gelebter Inklusion. Auf dem Hallenparkett trafen Betriebssportler, Feuerwehrleute, Krankenhausmitarbeiter und inklusive Mannschaften aufeinander, viele von ihnen seit Jahren miteinander vertraut, andere zum ersten Mal im direkten Duell.
Das traditionsreiche Turnier wird vom St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln ausgerichtet und hat sich über die Jahre zu einem festen Termin im regionalen Veranstaltungskalender entwickelt. Neben dem sportlichen Wettbewerb verfolgt der Cup ein klares Ziel: Der Erlös kommt dem Förderverein St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln e.V. zugute, der Projekte und Anschaffungen für das Krankenhaus unterstützt. Entsprechend groß war auch in diesem Jahr das Engagement der Organisatoren und Helfer, die nicht nur das Turnier koordinierten, sondern zugleich für einen reibungslosen Ablauf abseits des Spielfelds sorgten.

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“ in zwei Gruppen, ehe Halbfinale und Platzierungsspiele folgten. Schon in der Vorrunde deutete sich an, dass Lettermann und St. Bernhard zu den Favoriten zählen würden. Beide Mannschaften überzeugten durch strukturierte Spielzüge, schnelles Umschaltspiel und eine bemerkenswerte Chancenverwertung. Die Feuerwehr Viersen wiederum präsentierte sich laufstark und kampfbetont, was ihr den Einzug ins Halbfinale sicherte.
Während auf dem Feld um jeden Ball gerungen wurde, herrschte auf den Rängen eine Atmosphäre, die an klassische Hallenturniere früherer Jahrzehnte erinnerte. Kollegen feuerten sich gegenseitig an, Familienangehörige sorgten für lautstarke Unterstützung, und immer wieder brandete Applaus auf, wenn sehenswerte Treffer fielen.

Parallel zum sportlichen Geschehen organisierte das Krankenhaus-Team eine Tombola, die sich als Publikumsmagnet erwies. Zu gewinnen gab es unter anderem Einkaufsgutscheine regionaler Geschäfte, Präsentkörbe und Sachpreise. Die Lose fanden einen guten Absatz, nicht zuletzt, weil vielen Besuchern der wohltätige Zweck des Turniers bewusst war. Bis in den späten Nachmittag hinein verweilten viele Gäste in der Halle, ehe sich das Teilnehmerfeld allmählich auflöste. Der Irmgardis-Cup erwies sich einmal mehr als Plattform für Austausch, Begegnung und einem ganz besonderen, inklusiven Miteinander. (dt)





