Pokemonkarten: Was Eltern wissen sollten, bevor sie zum ersten Mal kaufen

„Alle in meiner Klasse haben welche.“ Wer Kinder im Grundschulalter hat, kennt diesen Satz. Pokemonkarten sind auf deutschen Schulhöfen seit fast 30 Jahren ein Thema und die Begeisterung lässt nicht nach.

Service – Für Eltern, die selbst nie mit Pikachu & Co. aufgewachsen sind, ist das Sammelkartenspiel oft schwer zu durchschauen. Dabei ist der Einstieg gar nicht so kompliziert, wenn man ein paar Grundlagen kennt.

Foto: Card-Corner

Was steckt hinter dem Hype?

Pokemonkarten verbinden gleich mehrere Dinge, die Kinder ansprechen: Sammeln, Tauschen, Spielen und das Kribbeln beim Öffnen eines neuen Packs. Jede Karte zeigt ein anderes Pokemon, darunter natürlich auch die beliebten wie Glurak, Evoli oder das Maskottchen Pikachu. Hinzu kommt der soziale Aspekt: Karten werden auf dem Schulhof verglichen, bewertet und getauscht. Das Hobby ist damit auch immer ein Stück Gemeinschaft.

Booster, TTB – was bedeutet das?

Beim ersten Blick ins Regal verliert man schnell den Überblick. Ein Booster Pack ist das Hauptprodukt rund ums Sammeln: zehn Karten, zufällig zusammengestellt, immer mit der Hoffnung auf einen seltenen Treffer. Für den Einstieg ist eine Top Trainer Box (TTB) eigentlich die bessere Wahl: Sie enthält neun Booster, Schutzhüllen für die Karten und ein Booklet mit einer Übersicht aller Karten des Sets. Außerdem lässt sich die Box selbst direkt zur Aufbewahrung nutzen. Wer mehr investieren kann und möchte, kann direkt ein ganzes Display mit insgesamt 36 Boostern bestellen.

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Worauf man beim Kauf achten sollte

Wer Pokemonkarten kaufen möchte, sollte wissen: Es gibt gefälschte Produkte auf dem Markt. Fake-Booster und Fake-Karten sind dünner, glanzloser und haben oft Druckfehler und natürlich keinen richtigen Sammelwert. Daher Augen auf auf Flohmärkten oder bei Privatanbieter auf Online-Marktplätzen. Spezialisierte Sammelkarten-Onlineshops sind hier die deutlich sicherere Wahl, da sie gezielt auf Echtheit und Qualität achten.

Außerdem wechseln die Sets regelmäßig. Was auf dem Schulhof gerade gefragt ist, lässt sich am schnellsten direkt beim Kind erfragen, bevor man auf gut Glück das falsche Set kauft. Wer Pokemonkarten kaufen möchte und dabei auf Auswahl und Echtheit Wert legt, findet bei spezialisierten Onlineshops in der Regel das bessere Angebot.

Nicht vergessen: Das richtige Zubehör

Wer die gezogenen Karten schützen möchte, kommt um ein bisschen Zubehör nicht herum. Sleeves (dünne Plastikhüllen) schützen vor Kratzern. Toploader bieten zusätzlichen Schutz als stabile Hartplastikhülle. Und ein Binder hält die Karten übersichtlich zusammen. Gerade wenn Kinder anfangen, Karten auf dem Schulhof zu tauschen, ist das kein Luxus.

Fazit

Pokemonkarten sind kein flüchtiger Trend, sondern ein Hobby mit langer Geschichte. Mit ein bisschen Grundwissen lässt sich das Interesse der Kinder gut begleiten, ohne den Überblick zu verlieren. Und manchmal entdeckt man dabei selbst die Faszination fürs Sammeln. (opm)