Am Wochenende lockt bereits zum dritten Mal das Viersener Street-Food-Festival in den Casinogarten. Rund 30 Anbieter präsentieren Spezialitäten aus der ganzen Welt.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker
Viersen – Ob mit oder ohne Fleisch, vegetarisch, vegan oder glutenfrei – die Stände mit den Köstlichkeiten einmal rund um den Erdball bieten auch beim dritten Viersener Street-Food-Festival ein Erlebnis für den Gaumen.
Noch bis Sonntagabend lädt der Veranstalter, die tat&drang GmbH auf seiner kulinarischen Reise nicht nur zum Schlemmen im Freien, sondern auch zum geselligen Verweilen mit Familie, Freunden und anderen Freizeit-Gourmets ein.
Dabei gilt: Je bunter die Kultur, desto kreativer das Essen. Neben zahlreichen Leckereien lockt ein musikalisches sowie künstlerisches Rahmenprogramm die Festivalbesucher, für die kleinen Besucher bieten Spielmöglichkeiten, Akrobatik, Kartenzauberer oder Riesen-Seifenblasen einen passenden Zeitvertreib, weshalb zur Finanzierung erneut ein Eintritt von drei Euro (Erwachsene) für das gesamte Wochenende erhoben wird.

„Unser Festival ist ein Ort des Miteinanders – eine Plattform für alle, die gutes Essen lieben“, so Projektleiter Kai Harbig, Projektleiter. „Unsere Gäste schätzen die angeregten Gespräche mit anderen Besuchern oder den Standbetreibern selbst sehr. Gerade jetzt ist dieser Austausch miteinander wichtiger denn je. Zu sehen, wie Menschen auf unseren Festivals durch Essen in ferne Kulturen entführt werden und gemeinsam neue Geschmäcker auf ihrer Entdeckungsreise kennenlernen, macht uns immer wieder großen Spaß!“

Eigentlich muss man dabei auch gar nicht soweit fahren, um die unbekannten Köstlichkeiten zu probieren. Wenn nämlich das „Mexican Restaurant“ nicht gerade auf dem Streetfood-Festival seine Hommage an die kulinarische Straßenkultur Mexikos mit feuriger Habanerosalsa präsentiert, dann ist das authentische Angebot an der Großen Bruchstraße in Viersen beheimatet (www.mexican-restaurant.de).
Um dann die leicht brennende Zunge ein wenig zu besänftigen, lohnt sich der Besuch bei „Treat yourself“ mit einem cremigen New York Cheesecake. Gut, der Käse kommt dabei nicht aus den USA, sondern aus den Niederlanden, garniert mit Toppings ganz nach Wahl von Salted Caramel bis Bacon & Walnut jedoch ein schmackhaftes Erlebnis mit Suchtfaktor.

Ebenfalls dabei die „Tigers‘ Frygers“ mit frittierten Burgern. Keine zwei Brötchenhälften, dafür ein dünner Teigmantel umhüllt die saftige Füllung, die es übrigens auch für Veganer im Angebot gibt. Fast schon zu viele Köstlichkeiten reihen sich im Casinogarten aneinander und eigentlich will man doch alles irgendwie zumindest einmal verkosten.
Fried Sushi Rolls oder maghrebinische Touareg Rollos, gebackene Fladen, die an eine Mischung zwischen Naan-Brot und Blätterteig erinnern oder frittierte Chicken Wings, zuvor zwei Tage mariniert und am Ende noch karamellisiert nach einem authentischen Familienrezept – das Wasser läuft stetig im Mund zusammen.

Dass auch die Schlange bei „Awa“, der Gewinnerin des deutschen Street-Food-Awards 2021, mit ihren senegalesischen Spezialitäten einfach nicht kürzer wird, und auch die zum Verlieben würzigen oder cremigen Toppings auf dem kanadischen Nationalgericht Poutine beim „Frittenwerk“ schnell für positiven Gesprächsstoff sorgen, ist tatsächlich eigentlich neben den Künsten der Köche auch der Jungen Union Viersen zu verdanken. Deren Mitglieder hatten sich für dieses Event bereits Anfang 2018 eingesetzt.
Wichtig war dem politischen Nachwuchs eine Ergänzung des bereits vorhandenen Angebots mit einer Art „Event-Charakter“, um die Viersener selbst und darüber hinaus auch Interessierte von außerhalb zu locken. Der Impuls traf auf fruchtbaren Boden und so folgten die Besucher auch an diesem Wochenende gerne dem Ruf in den Viersener Casinogarten – schließlich ist das Street-Food-Festival mit der diesjährigen dritten Auflage nun eine niederrheinische Tradition. (nb)





