Brüggen: Naturschutzbund (NABU) belegt ersten Platz beim Westenergie Klimaschutzpreis

Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig.

Brüggen – Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren das bürgerschaftliche Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen. Der erste Platz in Brüggen geht an den NABU Krefeld-Viersen für das Projekt Fledermausschutz und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro gefördert. Ziel des Projektes ist es, im Gemeindegebiet die Biodiversität zu erhöhen und die Fledermausquartiere zu verbessern. „Unsere diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie viel Energie und Kreativität in unserer Gemeinde steckt. Klimaschutz lebt von Menschen, die mit gutem Beispiel vorangehen und Verantwortung übernehmen. Ihr Engagement macht Brüggen jeden Tag ein Stück nachhaltiger und dafür danke ich allen Beteiligten herzlich“, sagte Bürgermeister Marcel Johnen.

Mit dem Projekt Gesamtschule Brüggen für eine nachhaltige Zukunft erhält die Schule 300 Euro und belegt den zweiten Platz. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule haben sich an Umwelt- und Klimaprojekte zu Themen, wie beispielsweise Müllsammeln, Artenschutz oder Nistkästenbau beteiligt. Der dritte Platz und 200 Euro gehen an die Kreuzherrenschule GGS Brüggen, die auf dem Schulhof ein Schulgarten mit zwei großen Hochbeeten und mehreren Obstbäumen angelegt hat.

Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier bahnbrechende Ideen vorantreiben“, sagte Frithjof Gerstner, Kommunalmanager bei Westenergie.

Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt.

Die Westenergie engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit Initiativen wie dem Westenergie Klimaschutzpreis setzt sich das Unternehmen für die Menschen vor Ort ein, unterstützt lokale Klima- und Umweltschutzaktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und Firmen zum Nutzen der Öffentlichkeit und zum Wohle des Klimas. Das Ziel: Gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich auch auf Instagram, Facebook und LinkedIn. (opm)

Die Teilnehmenden freuen sich über das herausragende Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger in Sachen Klimaschutz. Foto: Westenergie AG / Judith Meuter