2025 war für den Tourismus am Niederrhein ein gutes Jahr. Das belegen die abschließenden Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW. Demnach gab es zwischen Januar und Dezember mit 1.081.343 Gästeankünften ein Plus von 49.789 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+4,8 %).
Region – Bei den Übernachtungen ergibt sich ein Plus von 49.912 – insgesamt zählten die Statistiker im vergangenen Jahr 2.419.512 Übernachtungen in der Region (+2,1 %). Erfreulich ist in beiden Bereichen auch der starke Zuwachs bei den ausländischen Gästen. Gut die Hälfte kommt aus den Niederlanden und Belgien. „Die Gäste schätzen das ehrliche und faire Preis-Leistungsverhältnis und die hohe Qualität am Niederrhein“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH (NT).
Ausgezahlt hat sich aus Sicht des NT-Teams vor allem die Fokussierung auf die starken Kernthemen: Radfahren und Wandern. Ein dichtes, gut ausgeschildertes Radwegenetz ermöglicht individuelle Tourenplanung. Beliebte Routen führen entlang des Rheins, durch herrliche Landschaften und vorbei an Herrenhäuser, Mühlen und Hofcafés. Genussradler, aber auch sportlich Ambitionierte finden gleichermaßen passende Strecken. Beim Thema Wandern zählt unter anderem der Naturpark Schwalm-Nette zu den Highlights. Er bietet Heideflächen, Seen und Wälder. Premiumwege und Themenrouten lassen keine Wünsche offen.
Daneben punktet der Niederrhein zunehmend als Ziel für Camping-Fans und Reisemobilisten. „Eine sehr gute Infrastruktur mit hoch attraktiven Stellplätzen – viele davon am Wasser – machen den Wochenendausflug oder die längere Reise zu einem komfortablen Erlebnis“, so Baumgärtner. „Natur und charmante Ortschaften liegen direkt vor der Tür.“
Ob Kletterwald, Schloss, Archäologischer Park oder schmucke Altstadt, ob Luxus-Spa, Nervenkitzel oder Sport-Erlebnis – der Niederrhein bietet eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten für die gesamte Familie. „Mit der starken Regionalmarke ,Niederrhein. So gut. So weit.’ und unserer Digitalisierungsstrategie können wir unsere Region hervorragend auf dem Markt positionieren“, sagt Baumgärtner. „Auch hier zeigen die aktuellen Zahlen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ (opm)




